Vance verteidigt ICE-Memo zur Genehmigung von Zwangseintritten in Wohnungen ohne gerichtliche Durchsuchungsbefehle
Am 22. Januar 2026 verteidigte Vizepräsident JD Vance ein durchgesickertes internes Memo der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE), das es den Beamten erlaubt, gewaltsam in private Wohnungen einzutreten, indem sie lediglich einen administrativen Durchsuchungsbefehl anstelle eines gerichtlichen Durchsuchungsbefehls, der von einem Richter unterschrieben ist, verwenden.
Wichtige Details der Kontroverse
Administrative vs. gerichtliche Durchsuchungsbefehle: Vance argumentierte, dass Einwanderungsgesetze unter administrativen Anordnungen von Beamten oder Verwaltungsrichtern durchgesetzt werden können. Kritiker, darunter Senator Richard Blumenthal, sind der Ansicht, dass dies gegen die Schutzbestimmungen des vierten Verfassungszusatzes verstößt, da administrative Durchsuchungsbefehle in der Regel die Zustimmung für den Wohnungseintritt erfordern und nicht das Gewicht eines von einem Richter unterzeichneten gerichtlichen Durchsuchungsbefehls haben.
Politik zum Zwangseintritt: Das Memo (datiert auf den 12. Mai 2025) erlaubt es den Beamten, „notwendige und angemessene Gewalt“ anzuwenden, um zwischen 6 Uhr und 22 Uhr in eine Wohnung einzutreten, wenn eine Person mit einem endgültigen Rückführungsbefehl die Einlass verweigert, nachdem die Beamten sich angekündigt haben.
Whistleblower-Offenlegung: Das Dokument wurde von zwei Whistleblowern durch Whistleblower Aid ans Licht gebracht, die enthüllten, dass neue ICE-Auszubildende angewiesen wurden, diese Richtlinie zu befolgen, obwohl sie den standardmäßigen schriftlichen Schulungsmaterialien widerspricht.
Kontext in Minneapolis
Vances Verteidigung fand während eines Besuchs in Minneapolis statt, das zum Brennpunkt der Anti-Abschiebungsproteste geworden ist, nach der tödlichen Schießerei des 37-jährigen Renee Good durch einen ICE-Beamten am 7. Januar 2026.
Aufstandsrecht: Vance erklärte, das Aufstandsrecht sei „gerade jetzt“ nicht nötig, um lokale Unruhen zu bekämpfen, trotz früherer Drohungen von Präsident Trump.
Lokale Zusammenarbeit: Er gab „extrem linken Agitatoren“ und einem Mangel an Zusammenarbeit von Minnesota-Beamten die Schuld für das „Chaos“, das die jüngsten Razzien umgibt, einschließlich der Festnahme eines 5-jährigen Jungen.
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