Der Rekrutierungsprozess der Regierung ist ins Stocken geraten: Stellenangebote sind auf vor-Pandemie-Niveau gesunken
Die "Gesucht"-Schilder werden in der öffentlichen Verwaltung abgehängt.
Neue Daten des Bureau of Labor Statistics (BLS) zeigen eine deutliche Abkühlung der Rekrutierung in der öffentlichen Hand, was das Ende der nach-pandemischen Rekrutierungswelle signalisiert. Von lokalen Gemeinden bis hin zu Bundesbehörden trocknet die Stellenpipeline mit einer Geschwindigkeit aus, die seit über einem Jahrzehnt nicht mehr gesehen wurde.
Die Zahlen im Überblick
Ein massiver Rückgang: Die Anzahl der offenen Stellen in der öffentlichen Hand sank im November um 89.000 und lag bei nur noch 695.000.
Das große Bild: Seit dem Höchststand im Juli 2022 sind über eine halbe Million Stellen (—532.000) verschwunden.
Ein Tiefstand seit zehn Jahren: Ohne die Lockdowns von 2020 beträgt die Rekrutierungsrate nur noch 1,2 % – ein Niveau, das zuletzt während der schwachen Erholung 2014 und der Finanzkrise 2008 erreicht wurde.
Warum der plötzliche Stopp?
Dies ist kein saisonaler Rückgang; es handelt sich vielmehr um eine umfassende Rückkehr auf das Niveau von 2019. Mehrere Faktoren wirken zusammen und führen zu dieser Rekrutierungsblockade:
Finanzielle Erschöpfung: Die während der Pandemie bereitgestellten Fördermittel, die jahrelang die Beschäftigung auf staatlicher und lokaler Ebene unterstützten, sind endgültig aufgebraucht.
Bundesseitige Konsolidierung: Eine zunehmende Aufmerksamkeit auf die Staatsausgaben und der Druck für "Effizienz in der Verwaltung" haben zu Einstellungsstopps und einer Umstrukturierung hin zu schlankeren Behörden geführt.
Wirtschaftliche Vorsicht: Da auch der private Sektor Anzeichen einer Stabilisierung zeigt, ist die Dringlichkeit, Fachkräfte zu gewinnen, abgenommen und wurde durch eine "Abwarten-Strategie" in Bezug auf die Finanzpolitik ersetzt.
Was bedeutet das?
Jahrelang war die öffentliche Hand der "Arbeitgeber der letzten Wahl", der eine Stabilität bot, wenn der private Sektor instabil war. Jetzt hat sich die Lage umgekehrt. Da die Rekrutierungsrate historische Tiefststände erreicht hat, wird der Einstieg in die öffentliche Verwaltung deutlich konkurrenzintensiver, und bestehende Abteilungen müssen mit weniger Ressourcen mehr leisten.
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