Ein struktureller Wandel zeigt sich in den globalen Kapitalflüssen, da europäische Institutionen beginnen, ihre Abhängigkeit von den US-Märkten neu zu kalibrieren. Während der Dollar lange Zeit das Fundament der internationalen Finanzen war, zwingt eine Konvergenz neuer Druckmittel zu einem strategischen Pivot.
Wichtige Treiber des Wandels:
• Fiskalische Nachhaltigkeit: Anhaltende US-Defizite und wachsender Schuldenstand wecken langfristige Bedenken hinsichtlich souveräner Vermögenswerte und Pensionsfonds.
• Geopolitische Spannungen: Handelsunsicherheiten und der Schritt in Richtung "strategische Autonomie" drängen Europa, sich von US-zentrierten Risiken abzuschotten.