🌍 Südkorea wird Krypto-Transaktionen weltweit unter OECD-Pakt teilen
Südkorea verstärkt die Aufsicht über die Krypto-Märkte und plant, sowohl inländische als auch ausländische Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten bei den Steuerbehörden weltweit zu protokollieren und zu teilen.
Ab dem nächsten Jahr werden lokale Börsen wie Upbit und Bithumb verpflichtet sein, die Aktivitäten ausländischer Nutzer zu melden, während der Nationale Steuerdienst auch Daten über Südkoreaner, die im Ausland handeln, erhalten wird.
🏛️ Globaler Vorstoß zur Krypto-Transparenz
Seoul ist offiziell dem Krypto-Asset-Reporting-Rahmen (CARF) der OECD beigetreten, zusammen mit 48 anderen Nationen.
Das System ermöglicht den automatischen Austausch von Steuerdaten über Krypto-Handelsgeschäfte, um Offshore-Steuervermeidung zu bekämpfen und die Einhaltung zu verschärfen.
Der umfassende Datenaustausch soll 2027 beginnen, die Sammlung wird jedoch bereits 2026 starten.
„Ziel ist es, das Abkommen über den Austausch von Informationen zu virtuellen Vermögenswerten im Detail umzusetzen“, sagte ein Beamter des Finanzministeriums.
📉 Auswirkungen auf Börsen und Investoren
Börsen wie Upbit und Bithumb könnten mit hohen Compliance-Kosten und möglichen Rückgängen des Handelsvolumens konfrontiert werden, da datenschutzorientierte Nutzer aussteigen.
Investoren sollten das Ende des anonymen Handels erwarten, da Regulierungsbehörden im Vereinigten Königreich, Deutschland, Japan und darüber hinaus in dasselbe System einsteigen.
⚡ Warum es wichtig ist
Der Schritt Südkoreas signalisiert eine globale Bekämpfung der Krypto-Geheimhaltung. Für Investoren bedeutet dies strengere Aufsicht, weniger Privatsphäre – und eine Zukunft, in der grenzüberschreitender Handel eine permanente, meldbare Spur hinterlässt.
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