Die Märkte für Krypto-Assets (MiCA) Regulierung, die bis zum Frühjahr 2026 vollständig in der Europäischen Union umgesetzt wird, etabliert einen differenzierten regulatorischen Rahmen, der unterschiedliche und strengere Anforderungen an Stablecoins im Vergleich zu ungesicherten Krypto-Assets stellt. Diese Differenzierung ergibt sich aus den wahrgenommenen systemischen Risiken, die mit dem Potenzial von Stablecoins verbunden sind, eine breite Akzeptanz als Zahlungsmittel zu erreichen, wodurch die finanzielle Stabilität und die Geldpolitik beeinflusst werden. Die akademische Analyse zeigt, dass MiCAs Ansatz die Emission und die operationellen Modalitäten für beide Kategorien grundlegend umgestaltet, jedoch mit einer unverhältnismäßig höheren Belastung für Stablecoin-Emittenten.