Ein entscheidender Schritt in Richtung der digitalen Währungszukunft Europas
In einem wegweisenden Schritt haben die Finanzminister der EU einen Konsens über Haltelimits für den digitalen Euro erzielt und damit den Weg für eine sichere und ausgewogene Einführung der digitalen Währung der Zentralbank Europas (CBDC) geebnet. Dieses Abkommen spiegelt monatelange Verhandlungen wider und zielt darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen finanzieller Innovation und systemischer Stabilität zu finden.
Warum Haltelimits wichtig sind
Die Haltelimits sind nicht nur ein technisches Detail – sie sind ein Grundpfeiler der Politikgestaltung. Durch die Begrenzung des Betrags, den Einzelpersonen und Unternehmen im digitalen Euro speichern können, zielen die Regulierungsbehörden darauf ab, großflächige Verschiebungen von Einlagen von Geschäftsbanken in das CBDC-System zu verhindern. Dies stellt sicher, dass der Bankensektor widerstandsfähig bleibt, während den Bürgern gleichzeitig die Vorteile einer staatlich unterstützten digitalen Währung geboten werden.