Bitcoin: Michael Saylor reagiert öffentlich auf die umstrittene Ankündigung von MSCI
10:00 AM ▪ 5 min Lesezeit
Die Krypto-Community ist in Aufruhr nach der Ankündigung, dass Strategy und andere Kryptowährungs-Holdinggesellschaften von den wichtigsten Börsenindizes ausgeschlossen werden könnten. Die Boykottbewegung gewinnt an Fahrt. Wird JP Morgan das nächste Ziel der Bitcoin-Revolution sein?
In Kürze
Die Unternehmen von Strategy und anderen Kryptowährungen riskieren, bereits im Januar 2026 von den MSCI-Indizes ausgeschlossen zu werden.
Die wichtigsten Investoren rufen öffentlich zum Boykott von JP Morgan auf, dem sie vorwerfen, diese Entscheidung verbreitet zu haben.
Michael Saylor verteidigt sein Unternehmen und erklärt, dass es "weder ein Fonds noch ein Trust" sei, sondern ein Unternehmen für strukturierte Finanzierung.
Der Ausschluss könnte massive automatisierte Verkäufe auslösen und dazu führen, dass die Preise für Kryptowährungen fallen.
Eine Bitcoin-Community in der Krise
Die Spannungen eskalierten am Sonntag, als MSCI, das zuvor als Morgan Stanley Capital International bekannte Indexunternehmen, seine Absicht ankündigte, Unternehmen auszuschließen, die mehr als 50% ihrer Bilanz in Kryptowährungen haben.
JP Morgan übermittelte diese Informationen in einer Forschungsnotiz und wurde somit zum Ziel der Wut der Bitcoin-Anhänger.
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Grant Cardone, Immobilieninvestor und Bitcoin-Befürworter, äußerte sich deutlich. "Ich habe gerade 20 Millionen Dollar von Chase abgehoben und verklage sie wegen Unregelmäßigkeiten", erklärte er in sozialen Medien.
Max Keiser, eine weitere ikonische Figur des Ökosystems, machte einen noch direkteren Aufruf: "Sprengt JP Morgan in die Luft und kauft Strategy und BTC".
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