Am 5. August 2024 hielt die US-Notenbank (Fed) eine Dringlichkeitssitzung ab, um den schweren Zusammenbruch des japanischen Marktes zu bewältigen, der weltweit eine Verkaufswelle auslöste. Der japanische Yen fiel um 13 %, während Südkorea und Taiwan jeweils um fast 10 % fielen. Auch die Bitcoin-Preise waren betroffen und fielen in den letzten fünf Tagen um 18 %, und die S&P-Futures fielen um 4 %.

In diesem Zusammenhang wird erwartet, dass die Fed die Zinsen um 50 Basispunkte senkt, um die Finanzlage zu stabilisieren. Der Ökonom Peter Schiff befürchtet, dass eine Zinssenkung zu einer Rezession führen könnte, was die aktuelle Marktunsicherheit noch verstärkt.

Goldman Sachs hat seine Prognose für eine US-Rezession im nächsten Jahr von 15 % auf 25 % erhöht. Trotz steigender Risiken bleibe die Wirtschaft stabil und die Fed habe bei Bedarf ausreichend Spielraum, um die Zinsen zu senken. Goldman Sachs prognostiziert, dass die Fed die Zinsen im September, November und Dezember um 25 Basispunkte senken könnte. Sollte sich das Beschäftigungswachstum nicht verbessern, könnte eine Senkung um 50 Basispunkte erforderlich sein.

Niedrigere Zinssätze könnten Risikoanlagen wie Kryptowährungen Auftrieb verleihen, traditionelle Ersparnisse weniger attraktiv machen und Anleger dazu motivieren, höhere Renditen mit Vermögenswerten wie Bitcoin anzustreben. Bitcoin wird oft als Absicherung gegen Inflation und wirtschaftliche Instabilität angesehen. Allerdings könnten Zinssenkungen auch auf tiefere wirtschaftliche Probleme hinweisen.