Wenn Sie sich jemals mit Preisdiagrammen im Handel befasst haben, ist Ihnen wahrscheinlich aufgefallen, dass der Markt manchmal „einzufrieren“ scheint: Der Preis hört auf, sich aktiv nach oben oder unten zu bewegen, und beginnt, sich in einer engen Spanne zu bewegen. Dieser Zustand wird als IDM-Zone bezeichnet (vom englischen Inside Day Momentum oder „Intraday-Momentum“). Schauen wir uns an, was das bedeutet, warum es geschieht und wie es genutzt werden kann.

Einfach gesagt zur IDM-Zone

Die IDM-Zone ist eine Situation auf dem Chart, in der sich der Preis "konsolidiert", das heißt, er bewegt sich in einem kleinen Korridor ohne klaren Trend. Es ist wie die Ruhe vor dem Sturm: Der Markt scheint Kräfte für den nächsten Anstieg oder Fall zu sammeln.

Wie erkennt man die IDM-Zone?

1. Enger Bewegungsbereich:

Der Preis bleibt innerhalb eines kleinen Bereichs, beispielsweise zwischen Unterstützungs- und Widerstandsniveaus.

2. Geringe Volatilität:

Der Markt wird ruhig, die Kerzen auf dem Chart werden klein, die Preisbewegungen verlangsamen sich.

3. Geringe Aktivität:

Das Handelsvolumen kann sinken, da die Händler darauf warten, wohin der Markt als nächstes gehen wird.

Warum entstehen IDM-Zonen?

- Warten auf Nachrichten: Der Markt wartet auf wichtige Ereignisse, wie die Veröffentlichung von Wirtschaftsberichten, Erklärungen großer Akteure oder die Einführung neuer Produkte.

- Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage: Käufer und Verkäufer haben ihre Kräfte ausgeglichen, und niemand kann die Oberhand gewinnen.

- Nach einer starken Bewegung: Der Markt "entspannt sich" nach einem plötzlichen Anstieg oder Abfall, bevor er seine nächste Richtung bestimmt.

Wie nutzt man IDM-Zonen im Trading?

1. Suchen Sie nach Ausbrüchen:

Nach der IDM-Zone kommt es oft zu einer starken Bewegung (aufwärts oder abwärts). Wenn der Preis ein Widerstands- oder Unterstützungsniveau durchbricht, kann dies ein Signal zum Öffnen eines Trades sein.

2. Setzen Sie einen Stop-Loss:

Der Einstieg in den Markt nach einem Ausbruch kann riskant sein, daher ist es wichtig, im Voraus zu bestimmen, wo Sie den Trade schließen, wenn der Markt sich nicht in Ihre Richtung bewegt.

3. Achten Sie auf Volumina:

Wenn die Volumina im IDM-Bereich zu steigen beginnen, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass große Akteure sich auf eine Bewegung vorbereiten.

Beispiel einer IDM-Zone

Stellen Sie sich vor, dass der BTC-Preis im Bereich von $93.000–$94.000 gehandelt wird. Auf dem Chart ist zu sehen, dass der Preis über mehrere Tage hinweg nicht über diese Grenzen hinausgeht und die Kerzen immer kleiner werden. Das ist die IDM-Zone. Händler erwarten, dass der Preis bald entweder die $94.000-Marke durchbricht und zu steigen beginnt oder unter die $93.000-Marke fällt und nach unten geht.

Vor- und Nachteile der IDM-Zonen

Vorteile:

Helfen, sich auf große Bewegungen vorzubereiten.

Einfach zu verstehen, auch für Anfänger.

Erlauben die Nutzung von Ausbruchstrategien.

Nachteile:

Nicht jeder Ausbruch führt zu einer starken Bewegung. Manchmal kehrt der Markt zurück.

Disziplin ist erforderlich, um auf ein klares Signal zu warten.

Die IDM-Zone ist ein wichtiges Instrument für Händler, das es ermöglicht, Momente zu erkennen, in denen sich der Markt auf eine signifikante Bewegung vorbereitet. Wenn Sie lernen, solche Zonen auf dem Chart zu finden und sie richtig zu nutzen, wird dies eine kraftvolle Ergänzung zu Ihrer Handelsstrategie.

Vergessen Sie nicht: IDM-Zonen sind keine Garantie für Erfolg, sondern lediglich ein Werkzeug zur Analyse. Im Trading ist es immer wichtig, das Risikomanagement einzuhalten und bedacht zu handeln!

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