Digital Currency Group (#DCG ) und der ehemalige CEO von Genesis, Michael Moro, haben sich bereit erklärt, 38 Millionen US-Dollar zu zahlen, um die Anklage der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) beizulegen. Die Vorwürfe drehen sich darum, dass DCG schwerwiegende finanzielle Risiken im Zusammenhang mit dem insolventen Kreditgeber Genesis Global Capital verheimlicht habe.

Fall beginnt im Juni 2022
Laut SEC-Dokumenten geriet Mitte 2022 ein großer Genesis-Kunde, Three Arrows Capital (#3AC ), mit der Rückzahlung eines Kredits in Höhe von 2,4 Milliarden US-Dollar in Verzug, was für Genesis einen Verlust von mindestens 1 Milliarde US-Dollar bedeutete.
Trotzdem bemühen sich DCG und Genesis weiterhin, den Eindruck zu erwecken, dass die Geschäftstätigkeit des Unternehmens nicht bedroht ist.
Genesis veröffentlichte in sozialen Medien, dass ihre Bilanz weiterhin "stark" sei, trotz der entgegengesetzten Realität.
Michael Moro, der ehemalige CEO von Genesis, betonte außerdem, das Unternehmen habe die Risiken aus 3AC beseitigt, was die SEC als nicht zutreffend bestätigt hat.
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Strafe und Zusagen von DCG
DCG akzeptiert die Zahlung von 38 Millionen US-Dollar, ohne die Vorwürfe anzuerkennen oder zu bestreiten.
Michael Moro musste ebenfalls 500.000 US-Dollar zahlen, aufgrund seiner Rolle im Fall.
Ein Sprecher von DCG erklärte, das Unternehmen habe den langwierigen Ermittlungsprozess erfolgreich hinter sich gelassen und konzentriere sich nun auf neue Entwicklungsinitiativen.

Die Lektion der Transparenz im Bereich Krypto
Dieser Vorfall ist eine deutliche Warnung bezüglich der Verantwortung von Krypto-Unternehmen gegenüber Investoren. In Anbetracht der zunehmenden Entwicklung des Kryptomarktes sind Transparenz und Rechenschaftspflicht entscheidende Faktoren, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zurückzugewinnen.
Könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass die SEC die Kontrolle über diese Branche noch weiter verschärfen wird? Bleiben Sie dran!#anhbacong
