#USConsumerConfidence Im Januar 2025 erlebte das Verbrauchervertrauen in den USA einen Rückgang, was den ersten Rückgang in sechs Monaten markiert. Der Verbraucherumfrageindex der University of Michigan fiel von 74,0 im Dezember auf 71,1, entgegen den Erwartungen der Wirtschaftsexperten nach Stabilität. Dieser Rückgang wurde über verschiedene demografische Gruppen hinweg beobachtet, wobei 47 % der Verbraucher mit höheren Arbeitslosenzahlen rechneten – der höchste Prozentsatz seit der pandemiebedingten Rezession.

Gleichzeitig stiegen die Inflationserwartungen für ein Jahr auf 3,3 % von 2,8 % im Dezember und übertrafen damit den Vorkrisenbereich von 2,3 % bis 3,0 %. Auch die langfristigen Inflationserwartungen stiegen leicht auf 3,2 % von 3,0 % im Dezember. Diese erhöhten Bedenken werden teilweise den erwarteten Zollpolitiken unter der Präsidentschaft von Donald Trump zugeschrieben.

Trotz dieser Herausforderungen haben die Verbraucher in den USA Resilienz gezeigt. Der Einzelhandelsumsatz während der Urlaubssaison 2024 erreichte 994 Milliarden Dollar, ein Anstieg um 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese robuste Ausgabenweise trug zu höheren Gewinnen für große US-Banken im vierten Quartal bei, mit bemerkenswerten Zuwächsen bei den Kreditkartenausgaben für Produkte von Einzelhändlern wie Target und Costco. Analysten bemerken, dass die Verbraucher zwar vorsichtig und überlegt in ihren Ausgaben sind, es jedoch keinen signifikanten Hinweis auf reduzierte Ausgaben gibt, selbst angesichts steigender Kreditkartenrückstände und erhöhter Zinssätze.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es trotz eines festgestellten Rückgangs des Verbrauchervertrauens und steigender Inflationserwartungen die Verbraucher in den USA weiterhin Stärke in ihren Ausgabenweisen zeigen, was eine entscheidende Rolle für das wirtschaftliche Wachstum spielt.