#MileiMemeCoinContriversy
Mitte Februar 2025 verwickelte sich der Präsident Argentiniens, Javier Milei, in eine erhebliche Kontroverse, nachdem er eine auf Memes basierende Kryptowährung namens $LIBRA gefördert hatte. Am 14. Februar unterstützte Milei $LIBRA über einen Beitrag auf seinem X (ehemals Twitter) Konto und beschrieb sie als private Initiative zur Ankurbelung der argentinischen Wirtschaft durch die Finanzierung von kleinen Unternehmen und Projekten. Diese Unterstützung führte zu einem dramatischen Anstieg des Wertes des Tokens, was beträchtliche Investitionen anzog. Kurz darauf fiel jedoch der Wert von $LIBRA drastisch, was zu erheblichen finanziellen Verlusten für viele Investoren führte. Blockchain-Analysen zeigten, dass Wallets, die mit Personen aus dem Inneren des Tokens verbunden waren, vor dem Crash über 100 Millionen Dollar verdient hatten, was Verdacht auf ein „Rug Pull“-Schema erweckte – einen betrügerischen Manöver, bei dem Entwickler erhebliche Mittel abziehen und Investoren mit wertlosen Vermögenswerten zurücklassen. Als Reaktion auf die zunehmende Kritik entfernte Präsident Milei seinen ursprünglichen Werbepost und bestritt jegliche direkte Beteiligung am Projekt $LIBRA, und behauptete, dass er sich der Details vor seiner Unterstützung nicht bewusst war. Trotz seiner Ablehnung führte dieser Vorfall zu rechtlichen Schritten, und Oppositionsabgeordnete reichten Klagen ein, die Milei des Betrugs und der Geldwäsche beschuldigten. Die Bundesrichterin María Servini de Cubría leitete eine Untersuchung in dieser Angelegenheit ein. Der Skandal führte auch zu einem Rückgang des Aktienindex S&P Merval in Argentinien um fast 4%, was die Besorgnis der Investoren widerspiegelt. Dieses Ereignis löste eine breitere Debatte über die Risiken im Zusammenhang mit politischen Meme-Münzen aus und hob das Potenzial für Marktmanipulation und die Notwendigkeit einer besseren Aufklärung der Investoren in der unbeständigen Kryptowährungslandschaft hervor.