# MileiMemeCoinKontroversen Präsident Javier Milei verursachte am Freitagabend große Kontroversen, nachdem er seinen Anhängern empfohlen hatte, einen Kryptowährungs-Token zu kaufen, der innerhalb weniger Stunden wertlos wurde.
Experten für Kryptowährungen hinterfragten die Motive des Staatschefs und deuteten an, dass er möglicherweise Opfer oder Unterstützer eines "Rug Pull"-Schemas gewesen sein könnte, das seine Anhänger betrog. Kurz nach 19 Uhr Ortszeit am Freitag veröffentlichte Milei eine enthusiastische Unterstützung für einen neuen Krypto-Token namens ‚$LIBRA‘ und informierte die Nutzer in sozialen Medien über eine einzigartige "Investitionsmöglichkeit" in sozialen Medien.
Laut der Webseite, die den Token bewirbt, zielt er darauf ab, die Finanzierung für kleine Unternehmen und Unternehmer in Argentinien zu fördern.
Wenige Stunden nach der Veröffentlichung erreichte die Marktbewertung von $LIBRA 6 Milliarden US-Dollar, was ungefähr dem eines bedeutenden argentinischen Bankinstituts entspricht.
Der Token, der keine Liquidität aufweist, erreichte zeitweise einen Wert von 4.978 US-Dollar pro Token, bevor er innerhalb weniger Stunden auf 0,99159 US-Dollar fiel, was Wellen durch die Krypto-Community und die politische Klasse Argentiniens sandte.
Ökonomen und Fachleute aus der Krypto-Welt Argentiniens, sowie mehrere Oppositionspolitiker, kritisierten schnell Milei und wiesen darauf hin, dass dieses digitale Asset ein Betrug oder ein Ponzi-Schema sein könnte.
Nach der Veröffentlichung und dem Posten der Nachricht bestätigte Milei später gegenüber der Webseite Bloomberg Linea, dass die Initiative ‚echt‘ ist und auf "reiner privater Finanzierung" basiert.