#MileiMemeCoinControversy Der argentinische Aktienmarkt erlebte kürzlich einen Rückgang im Zuge einer Kontroverse um eine von Präsident Javier Milei unterstützte Meme-Münze. Die Unterstützung des LIBRA, einem auf Solana basierenden Token, durch den Präsidenten in der sozialen Medienplattform X (ehemals Twitter) führte zu Betrugsvorwürfen und Marktmanipulation.

Die Kontroverse entstand, nachdem Präsident Milei LIBRA beworben hatte, mit der Behauptung, es würde die argentinische Wirtschaft ankurbeln, indem es lokale Unternehmen finanziert. Es wurden jedoch Bedenken hinsichtlich der Legitimität des Tokens und seines Potenzials für Marktmanipulation geäußert. Nach der Unterstützung stieg der Wert von LIBRA stark an, was zu Anschuldigungen eines "Pump-and-Dump"-Schemas führte, bei dem Promotoren den Preis eines Vermögenswerts künstlich erhöhen, bevor sie ihre Bestände mit Gewinn verkaufen.

Die Kontroverse hatte erhebliche Auswirkungen, da der S&P Merval-Index Argentiniens, der die Leistung der größten Unternehmen des Landes verfolgt, nach dem Vorfall um über 5 % fiel. Auch rechtliche Schritte wurden gegen Präsident Milei eingeleitet, da Anwälte Betrugsvorwürfe gegen ihn erhoben haben. Der Fall wird voraussichtlich Auswirkungen auf die zukünftige Regulierung von Kryptowährungen in Argentinien haben und könnte potenziell die Politiken in anderen Ländern beeinflussen.