Die Auswirkungen von Zöllen auf die Kryptowelt:

Zölle, als Bestandteil internationaler Handelspolitiken, legen zusätzliche Steuern auf den Handel mit Waren und Dienstleistungen zwischen Ländern fest. Dies kann die globale wirtschaftliche Unsicherheit erhöhen und die Finanzmärkte beeinflussen, insbesondere den sehr volatilen Kryptowährungsmarkt. Am 3. April 2025 zeigte sich nach der Ankündigung neuer Zölle durch die USA eine spürbare Turbulenz am Kryptomarkt. Die Gesamtmarktkapitalisierung sank von 2,8 Billionen US-Dollar auf 2,6 Billionen US-Dollar, wobei viele Altcoins fast 10 % ihres Wertes verloren.

Solche wirtschaftspolitischen Maßnahmen erzeugen typischerweise Druck auf riskante Anlagen. Obwohl Kryptowährungen oft als Alternative zu traditionellen Finanzsystemen angesehen werden, neigen Investoren in Zeiten globaler wirtschaftlicher Unsicherheit dazu, sich sichereren Rückzugsräumen zuzuwenden. Wenn Zölle Spannungen mit wichtigen Handelspartnern verursachen, können sie die Nachfrage nach Kryptowährungen in diesen Regionen beeinflussen. Wenn beispielsweise lokale Währungen aufgrund von Zöllen an Wert verlieren, könnten Menschen zu Kryptowährungen wie Bitcoin greifen, um sich vor Inflation zu schützen. In der kurzen Frist führt Unsicherheit jedoch oft zu erhöhtem Verkaufsdruck und zu Preisverfallen.

Langfristig können die Auswirkungen von Zöllen komplexer sein. Wenn Zölle das Vertrauen in traditionelle Finanzsysteme untergraben, könnten Kryptowährungen als "Sicherheitsanker" wahrgenommen werden. Einige Analysten gehen davon aus, dass Zölle Bitcoin langfristig unterstützen könnten, indem sie die Nachfrage nach Kryptowährungen in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit erhöhen. Diese Sichtweise hängt jedoch von der allgemeinen Marktsentiment und der Art und Weise ab, wie Zölle umgesetzt werden. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass die Volatilität kurzfristig gestiegen ist, wobei der Markt auf diese neue Wirtschaftspolitik reagiert.

Der Kryptobullenmarkt, der nach der Lösung des Ukraine-Russland-Problems beginnt:

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie die darauf folgenden westlichen Sanktionen gegen Russland waren lange Zeit bedeutende Faktoren, die den Kryptomarkt beeinflusst haben. Russland hat sich auf Kryptowährungen für internationale Zahlungen verlegt, um Sanktionen zu umgehen. Dieser Prozess wurde jedoch durch die Auswirkungen der Sanktionen verlangsamt, und die Kryptomärkte wurden ebenfalls durch diese Unsicherheit beeinträchtigt.

Die Lösung des Russland-Problems – also das Ende des Krieges und die Lockerung der Sanktionen – könnte das Risikobewusstsein auf den globalen Märkten steigern. Der Kryptomarkt, der oft als riskantes Anlageklassen betrachtet wird, neigt dazu, Bullenmärkte in Zeiten globaler wirtschaftlicher Stabilität zu erleben. Wenn sich die Spannungen zwischen Russland und dem Westen verringern und die Sanktionen aufgehoben werden, könnten mehrere zentrale Dynamiken einen Kryptobullenmarkt auslösen:

1. Erhöhte Nutzung von Kryptowährungen im internationalen Handel: Russland hat begonnen, Kryptowährungen als Instrument für internationale Zahlungen einzusetzen, da es durch Sanktionen eingeschränkt ist. Wenn diese Infrastruktur nach der Lösung der Probleme bestehen bleibt, könnten Vermögenswerte wie Stablecoins und Bitcoin eine größere Akzeptanz im globalen Handel finden. Eine globale Stablecoin-Versorgung von einer Billion US-Dollar könnte ein signifikantes Wachstum des Kryptomarktes auslösen. Die erhöhte Nutzung von Kryptowährungen durch Russland in dieser Phase könnte die Nachfrage steigern und einen Bullenmarkt unterstützen.

2. Verbessertes Marktsentiment: Krieg und Sanktionen haben Angst und Unsicherheit auf den globalen Märkten geschaffen. In solchen Phasen neigt das Investorensentiment oft zu "extremer Angst". Dies kann jedoch auch Kaufchancen bieten. Die Lösung des Russland-Problems könnte das Marktsentiment von "Angst" und "Furcht" zu "Optimismus" und "Gier" verschieben und neue Investoren dazu ermutigen, in den Markt einzusteigen, was möglicherweise einen Bullenmarkt auslösen könnte.

3. Rückkehr institutioneller Investitionen: Es wird erwartet, dass institutionelle Investoren im Jahr 2025 neue Liquidität in den Kryptomarkt bringen werden. Die Lösung des Russland-Problems könnte die globale wirtschaftliche Stabilität verbessern und Banken und große Institutionen ermutigen, ihre Kryptoinvestitionen zu beschleunigen. Dies könnte insbesondere für Kryptowährungen mit hohem Marktwert wie Bitcoin und Ethereum ein Treiber sein.

4. Konvergenz mit dem Bitcoin-Halving-Effekt: Nach dem Bitcoin-Halving im April 2024 wird erwartet, dass der Markt ab Ende 2024 anwächst und 2025 neue Allzeithochs erreicht. Wenn das Russland-Problem im Jahr 2025 gelöst wird, könnte dies mit dem Halving-Zyklus zusammenfallen und den Bullenmarkt weiter stärken. Das Halving reduziert das Angebot von Bitcoin und erzeugt nach oben gerichteten Preisdruck. Wenn dies mit globaler Stabilität kombiniert wird, könnte dies eine signifikante Rally auslösen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Lösung des Russland-Problems ein starker Treiber für einen Bullenmarkt im Kryptomarkt sein könnte. Dieser Prozess hängt jedoch nicht nur von geopolitischen Entwicklungen ab, sondern auch von Faktoren wie Marktsentiment, institutionellen Investitionen und der technologischen Akzeptanz. Während die aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten und die durch Zölle verursachte Volatilität den Markt kurzfristig unter Druck setzen könnten, könnte die Schaffung globaler Stabilität langfristig eine neue Wachstumsphase für Kryptowährungen einleiten.

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