Die traditionelle Finanzbranche (TradFi) verlagert sich erheblich in Richtung Blockchain und Krypto. In diesem Kontext prüft Itaú Unibanco - die größte Handelsbank Brasiliens und Lateinamerikas - die Möglichkeit, einen eigenen Stablecoin herauszugeben.
Warum möchte Itaú Unibanco einen Stablecoin herausgeben?
Seit 2023 hat #Itaú begonnen, Krypto-Transaktionen zu unterstützen, was ein Interesse an dezentraler Finanzen (DeFi) und Stablecoins zeigt. Die Herausgabe von Stablecoins ist nicht nur eine strategische Entscheidung, sondern auch ein wichtiger Schritt, um die Flexibilität der Blockchain mit der Zuverlässigkeit von Fiat-Währungen zu verbinden. Stablecoins können helfen, die Effizienz von Transaktionen zu verbessern, internationale Überweisungskosten zu senken und viele neue Kunden anzuziehen.

Rechtliche Hürden in Brasilien
Trotz des hohen Potenzials hat Itaú Unibanco noch nicht offiziell entschieden, einen Stablecoin herauszugeben. Die Bank wartet auf mehr Klarheit vom rechtlichen Rahmen in Brasilien. Derzeit arbeitet die brasilianische Regierung mit Gesetzgebern daran, eine spezifische Definition für Stablecoins zu erstellen, einschließlich Vorschriften zur Emission und Verwaltung #stablecoin im Finanzsystem.
Darüber hinaus beobachtet Itaú Unibanco auch genau die großen Banken in den USA und Asien, um Erfahrungen zu sammeln und sich den rechtlichen Herausforderungen bei der Herausgabe von Stablecoins zu stellen.

Stablecoins Werden Zu Einem Globalen Trend
Der Trend zur Herausgabe von Stablecoins ist nicht nur auf Brasilien beschränkt. Auch große Banken weltweit investieren stark in Stablecoins:
Japan: Die Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) baut Infrastruktur für Stablecoins auf, insbesondere für die Anwendung im Handel mit tokenisierten Anleihen und Immobilien. Sie planen, Ende 2025 mit Tests zu beginnen und 2026 offiziell einzuführen.
USA: Die Bank of America untersucht die Möglichkeit, einen Stablecoin, der an den USD gebunden ist, herauszugeben und wartet auf den rechtlichen Rahmen vom US-Kongress. In der Zwischenzeit diskutiert die US-Regierung über den GENIUS-Gesetzentwurf, um klarere Regelungen für Stablecoins zu schaffen.
Trump-Regierung Unterstützt Private Stablecoins: Seit seiner Wiederwahl hat der US-Präsident Donald Trump gegen digitale Währungen der Zentralbank (CBDC) Stellung bezogen und stattdessen private Stablecoins unterstützt. World Liberty Financial (WLFI), ein DeFi-Projekt, das von seiner Familie unterstützt wird, testet derzeit den Stablecoin USD1.
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Fazit
Obwohl noch keine offizielle Entscheidung getroffen wurde, ist klar, dass Itaú Unibanco ernsthaft in Betracht zieht, der Welle der Stablecoins beizutreten. Die Herausgabe eines Stablecoins durch die größte Bank Brasiliens könnte einen bedeutenden Wendepunkt in der globalen Akzeptanz von dezentraler Finanzen und Blockchain darstellen.
