#CongressTradingBan

Die Frage eines Handelsverbots für den Kongress hat in den letzten Jahren erheblich an Dynamik gewonnen, angetrieben von Bedenken über potenziellen Insiderhandel und Interessenkonflikte unter den Mitgliedern des US-Kongresses. Hier ist eine Übersicht über die Situation nach dem jüngsten Treffen:

*Wachsende parteiübergreifende Unterstützung: Es gibt zunehmende parteiübergreifende Unterstützung für die Einschränkung oder das Verbot des Aktienhandels durch Mitglieder des Kongresses. Öffentliche Umfragen zeigen durchweg starke Unterstützung über die Parteigrenzen hinweg für ein solches Verbot.

* Mehrere vorgeschlagene Gesetze: Mehrere Gesetze wurden sowohl im Repräsentantenhaus als auch im Senat eingeführt, um den Aktienhandel des Kongresses zu regeln. Diese Gesetze variieren in ihren Einzelheiten, zielen jedoch im Allgemeinen darauf ab, zu verhindern, dass Gesetzgeber von Informationen profitieren, die sie durch ihre offiziellen Pflichten erhalten. Einige bemerkenswerte Beispiele sind:

- Das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption in der Regierung: Eingeführt im Januar 2025 von den Abgeordneten Marie Gluesenkamp Perez und Zach Nunn, zielt dieses parteiübergreifende Gesetz darauf ab, Mitglieder des Kongresses und ihre Ehepartner daran zu hindern, Einzelaktien zu halten oder zu handeln, automatische Gehaltserhöhungen zu beenden und das Lobbyverbot für ehemalige Mitglieder zu verlängern.

- Das Gesetz für Vertrauen in den Kongress: Dieses Gesetz, das im Januar 2025 mit dem Abgeordneten Emanuel Cleaver als Mitunterzeichner erneut eingeführt wurde, würde von den Gesetzgebern und ihren unmittelbaren Familienangehörigen verlangen, entweder ihre Einzelaktienbestände abzustoßen oder ihre Investitionen während ihrer Amtszeit im Kongress in einen qualifizierten blind trust zu überführen.

- Das parteiübergreifende Verbot des Aktienbesitzes im Kongressgesetz von 2023: Gesponsert von Abgeordneter Pramila Jayapal, zielt dieses Gesetz darauf ab, Mitglieder des Kongresses und ihre Ehepartner daran zu hindern, eine breite Palette von Wertpapieren zu besitzen oder zu handeln, mit der Anforderung, innerhalb von 180 Tagen nach Inkrafttreten des Gesetzes oder bei Amtsantritt abzustoßen.

- Das Gesetz zum Verbot des Handels mit Aktien im Kongress: Eingeführt im Senat von Senator Jon Ossoff, wurde dieses parteiübergreifende Gesetz im Juli 2024 von einem wichtigen Senatskomitee genehmigt, was einen bedeutenden Schritt nach vorne darstellt. Es wartet nun auf die Prüfung durch den gesamten Senat.