Die umstrittene, datenschutzorientierte Krypto-Börse eXch hat angekündigt, am 1. Mai den Betrieb einzustellen, nachdem wachsende Vorwürfe laut wurden, dass sie in die Geldwäsche gestohlener Gelder aus dem 1,4 Milliarden Dollar schweren Bybit-Hack verwickelt war, der angeblich mit der Lazarus-Gruppe aus Nordkorea in Verbindung steht.
🔹 DOJ-Whistleblower hat die Schließung ausgelöst
eXch-CEO Johann Roberts enthüllte, dass die Entscheidung nach einem Ansatz eines verifizierten Whistleblowers innerhalb des US-Justizministeriums (DOJ) getroffen wurde, der kritische Daten teilte, die das Team „nicht ignorieren konnte.“
„Wir sehen keinen Sinn darin, in einem Umfeld fortzufahren, in dem wir angegriffen werden, nur weil einige unsere Absichten missverstehen“,eXch erklärte in einer offiziellen Ankündigung.
Das Team verwies auch auf eine aktive SIGINT-Operation — Signalaufklärung — die auf die Infrastruktur von eXch abzielte.
🔹 Verknüpft mit dem Bybit-Hack und Geldwäsche
Im Februar stahlen Hacker 401.346 ETH von Bybit – damals im Wert von 1,4 Milliarden Dollar. Das FBI stellte später eine Verbindung zwischen dem Angriff und der Lazarus-Gruppe aus Nordkorea her.
Blockchain-Ermittler wie Elliptic und ZachXBT behaupteten, dass eXch einen Teil der gestohlenen Gelder verarbeitet habe, selbst nachdem Bybit eine Sperrung der damit verbundenen Transaktionen beantragt hatte.
eXch wies zunächst alle Ansprüche zurück und machte eine Verzögerung bei der AML-Prüfung durch seinen Drittanbieter verantwortlich – und behauptete, dass Daten zu den kompromittierten Adressen 12 Stunden zu spät eingegangen seien. Die Börse gab später zu, „eine sehr kleine Menge“, etwa 90.000 ETH, aus dem gestohlenen Bestand verarbeitet zu haben.
🔹 eXch: „Wir waschen kein Geld für Nordkorea“
Zunächst wies eXch jegliches Fehlverhalten entschieden zurück:
„Wir waschen kein Geld für Lazarus oder die DPRK“, sagte die Börse.
Es wurde auch behauptet, dass die Weigerung, mit Bybit zusammenzuarbeiten, auf vergangene Rufschädigungen von Bybit gegen eXch zurückzuführen sei.
🔹 Kein KYC = Kein Zugang
eXch war dafür bekannt, ohne Know-Your-Customer (KYC)-Verifizierung zu operieren, was sie als Engagement für den Datenschutz der Nutzer vermarkteten. Laut eXch ist das auch der Grund, warum Elliptic sich weigerte, mit ihnen zusammenzuarbeiten.
CEO Johann Roberts kritisierte später die standardmäßigen AML-Verfahren und bezeichnete einige von ihnen als „sinnlos und leicht zu umgehen“. Er beschuldigte auch Firmen wie Elliptic elitärer Politiken, die Fairness in der Krypto-Industrie behindern.
🔹 Was kommt als Nächstes?
eXch wird seinen Partnern bis zum 1. Mai weiterhin API-Zugang anbieten, danach wird ein neues Management-Team über die Zukunft der Plattform entscheiden.
Es bleibt unklar, ob das aktuelle Team mit rechtlichen Konsequenzen rechnen muss, doch die Ermittlungen intensifizieren sich. Behörden, Blockchain-Analysten und Krypto-Watchdogs verfolgen weiterhin Wallet-Bewegungen, die mit dem Bybit-Hack in Verbindung stehen.
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