Sind wir bereit für einen neuen goldenen Zyklus?

In der vergangenen Woche hielt der Goldmarkt seinen historischen Aufwärtstrend aufrecht. Als die Handelskonflikte zwischen den USA und China sich verschärften und der Präsident der Fed Anzeichen für eine mögliche Wende in der Geldpolitik zeigte, reagierte Gold sofort, erreichte neue Höchststände und notiert derzeit bei etwa 3.380 USD, mit einem Anstieg von über 500 Pips seit Beginn der Sitzung.

Das Interessanteste ist, dass trotz der Rekordniveaus die Marktstimmung eindeutig optimistisch bleibt – und meiner Meinung nach zu Recht.

In der Praxis fließen Kapitalströme von allen Seiten in Gold: Spekulanten, institutionelle Fonds und sogar Zentralbanken. Und das ist kein Zufall. In einem zunehmend unsicheren globalen Kontext bleibt Gold das erste Asset, auf das der Markt zurückgreift, wenn er Zuflucht sucht.

Es geht nicht nur um die Angst vor Zöllen oder geopolitischer Instabilität. Der entscheidende Punkt ist, dass die Federal Reserve bereits beginnt, ihre Haltung zu lockern und einen Richtungswechsel in ihrer Geldpolitik andeutet. Und jedes Mal, wenn die Fed das Tempo reduziert, rückt Gold als defensives Asset in den Vordergrund.

Sofern nicht unerwartete Veränderungen auftreten – wie eine plötzliche Handelsvereinbarung oder eine drastische Wende in der Wirtschaftspolitik – glaube ich persönlich, dass es keine soliden Gründe gibt, die Aufwärtstrend des Goldes zu stoppen. Vielmehr könnte jede Korrektur eine noch attraktivere Einstiegsmöglichkeit darstellen.

Im Moment ist die Frage nicht "Ist Gold schon zu hoch gestiegen?", sondern eher: "Sind wir bereit für einen viel längeren Aufwärtszyklus?"

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