Der milliardenschwere Investor Ray Dalio gab kürzlich eine eindringliche Warnung über den Kurs der Vereinigten Staaten ab und deutete an, dass das Land vor einem Zusammenbruch der globalen Ordnung und einer abnehmenden Rolle als größte Wirtschaftsmacht der Welt steht. Aber Elon Musk$XRP

glaubt nicht alles davon. Der CEO von Tesla (NASDAQ: TSLA) trat auf X auf, um Dalios zentrale Annahme in Frage zu stellen – und bot einen mutigen Gegenpunkt an, dass China, nicht die USA, jetzt die Welt im Konsum anführt.
Was geschah:
Dalio veröffentlichte einen Artikel auf X mit dem Titel „Es ist zu spät: Die Veränderungen kommen“, in dem er argumentierte, dass der Übergang von der wirtschaftlichen Dominanz der USA bereits im Gange ist. Er hob die steigenden Handels- und Kapitalungleichgewichte hervor und warnte, dass diese zu erheblicher Instabilität führen könnten. Laut Dalio planen globale Unternehmen aktiv, ihre Abhängigkeit vom Handel mit den USA zu verringern, was auf eine Ära der De-Dollarisierung und sich verändernder Machtverhältnisse hinweist.
Er kritisierte Amerikas Abhängigkeit von Konsum und ausländischer Verschuldung und sagte: „Anzunehmen, dass man den USA verkaufen und leihen kann und mit harten (d.h. nicht abgewerteten) Dollar zurückgezahlt wird, ist naiv.“ Dalio betonte die Notwendigkeit koordinierter Lösungen, um einen unordentlichen wirtschaftlichen Rückgang zu vermeiden.
Eintreten Elon Musk.
Nicht jemand, der schweigen bleibt, wies Musk direkt einen von Dalios Schlüsselargumenten zurück. In einer Antwort auf X schrieb er:
„Korrektur: China ist ein viel größerer Verbraucher von Industrieprodukten als die Vereinigten Staaten. In diesem Jahr werden chinesische Verbraucher mehr Autos kaufen als Amerika und Europa zusammen.“
Warum es wichtig ist:
Dalios Warnung setzt voraus, dass die USA weiterhin der Hauptverbraucher im Zentrum der globalen Wirtschaft sind. Aber Musks Behauptung deutet auf etwas anderes hin – und wenn er recht hat, verändert sich die Hebelwirkung vollständig.
Wenn China bereits der größte Verbraucher der Welt geworden ist, hat sich das globale Gleichgewicht verschoben. Dalio beschreibt die heutige Situation als eine moderne Version historischer Übergänge – in denen Fehltritte der Geldpolitik, politische Spaltungen und geopolitische Verschiebungen zum Aufstieg und Fall von Reichen führen. Egal, ob man Dalios langfristige Sichtweise oder Musks datengestützte Realitätstests unterstützt, eines ist klar: Die globale Wirtschaftsordnung verändert sich schnell.