⚖️ SEC’s Krypto-Rebell spricht: "Die meisten Token sind keine Wertpapiere"
Beim SEC Speaks diskutierte die Leiterin der Krypto-Arbeitsgruppe, Hester Peirce, über die Identifizierung von Krypto-Assets.
Peirce sagte, dass die meisten Krypto-Assets von Natur aus keine Wertpapiere sind.
Wirtschaftliche Bedingungen könnten Krypto-Assets unter den Wertpapierregeln potenziell beeinflussen, bemerkte sie.
In einer Ansprache am Montag erklärte die Vorsitzende der Krypto-Arbeitsgruppe, Hester Peirce, wie die SEC Krypto-Assets unter den Wertpapierregeln klassifiziert.
Kommissarin Hester Peirce schlägt SEC-Krypto-Regeln vor. Auf der Veranstaltung SEC Speaks am Montag betonte die Leiterin der Krypto-Arbeitsgruppe, Hester Peirce, die Notwendigkeit von Transparenz in der Krypto-Industrie. Peirce sagte, dass die Kommission über 100 Treffen mit Führungskräften der Krypto-Industrie hatte und regulatorische Leitlinien für Krypto herausgegeben hat, um digitale Assets zu erklären.
Sie sagte, dass sich Führungskräfte der Branche darüber streiten, ob Krypto-Assets Wertpapiere darstellen. Laut Peirce gehören die meisten Krypto-Assets nicht zu dieser Gruppe.
Sie sagte, "wirtschaftliche Realitäten sind wichtig" für Krypto-Assets, die keine Wertpapiere sind.
Peirce bekräftigte die Ablehnung der Arbeitsgruppe gegenüber Meme-Coins als Wertpapiere. Sie betonte, dass eine Kryptowährung wirtschaftliche Rechte in einem Unternehmen oder einer Organisation haben muss, um als Wertpapier zu gelten.
"Krypto-Assets, die keine wirtschaftlichen Rechte oder Interessen an einem Geschäftsträger oder anderen Versprechensgeber repräsentieren […] und ausschließlich zur Nutzung oder zum Verbrauch bestimmt sind, sollten nicht den bundesstaatlichen Wertpapiergesetzen unterliegen," sagte sie.
Wenn sie die regulatorischen Standards erfüllen, können Investitionsverträge ohne vollständige Wertpapierregistrierung betrieben werden.
Sie sagte, die Kommission könnte eine Ausnahme für Krypto-Airdrops von der Wertpapierregistrierung anwenden.
"Die Kommission könnte einen Ausnahmerahmen schaffen, sodass bestimmte Verteilungen von Krypto-Assets im Rahmen eines 'Airdrops' nicht als 'Angebote' oder 'Verkäufe' gelten, die der Registrierung unterliegen," sagte Peirce.
Peirce betonte auch die Notwendigkeit für regulatorische Klarheit darüber, wann ein Investitionsvertrag und Krypto-Asset getrennt sind. Einige Gerichte betrachten den Verkauf von sekundären Krypto-Assets als Wertpapiertransaktionen. Peirce rät der Kommission, sich nicht auf gerichtliche Entscheidungen zu verlassen.
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