Der Beitrag 'Binances Circle-Akquisition wäre für Krypto 'katastrophal', warnt MetaLeX’s Shapiro' erschien zuerst auf Coinpedia Fintech News.
Was ist ein weiterer Tag in der Kryptowährung ohne einige Alarmglocken?
Binance und Coinbase stehen Berichten zufolge in einem Bietergefecht im Multi-Milliarden-Dollar-Bereich, um Circle zu erwerben – die Kraft hinter USDC. Der gemunkelte Preis? So hoch wie 11 Milliarden Dollar. Dieser Schritt könnte das Fundament des Stablecoin-Marktes erschüttern.
Wenn Binance gewinnt, würde es nicht nur die Kontrolle über ein wichtiges dollarunterstütztes Asset gewinnen – es könnte sofort eine der dominantesten Kräfte über mehrere Blockchains werden. Und nicht jeder ist begeistert.
Kritiker äußern bereits Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbsrechts und warnen, dass ein solcher Schritt das Marktgleichgewicht stören und regulatorische Gegenreaktionen hervorrufen könnte.
Eine Katastrophe braut sich zusammen
Gabriel Shapiro, Gründer von MetaLeX Labs, war in seiner Einschätzung eines möglichen Binince-Circle-Deals direkt.
„Binince zum größten Emittenten von Vermögenswerten auf jeder Blockchain zu machen, wäre offensichtlich katastrophal und wettbewerbswidrig“, warnte Shapiro.
Er argumentierte, dass Regulierungsbehörden wie das DoJ und die FTC einen Feldtag hätten, wenn dieser Deal vorankommt. Shapiro erwähnte auch frühere Bedenken hinsichtlich Zentralisierung und Kontrolle, insbesondere wie dominante Akteure historisch Einfluss genutzt haben, um Rivalen zu untergraben.
Er wies auf die Notwendigkeit hin, dass Circle die Revlon-Doktrin in Betracht zieht – einen rechtlichen Standard, der Unternehmen verpflichtet, die Interessen der Aktionäre zu priorisieren, insbesondere bei der Bewertung von großen Deals mit erheblichem Antitrust-Risiko.
Abgelehnte Angebote, BNB-Leverage & ein hitziger Bieterkrieg
Quellen berichten, dass Binince zunächst 4 bis 5 Milliarden Dollar angeboten hat, um Circle früher in diesem Jahr zu übernehmen – wurde jedoch Berichten zufolge abgelehnt. Jetzt soll er mit einem viel größeren Angebot zurück sein, möglicherweise eine Kombination aus Bargeld und BNB-Reserven.
„Binince sitzt auf Reserven im Wert von über 90 Milliarden Dollar, einschließlich Milliarden in BNB“, sagte Paul Barron in einem inzwischen gelöschten Beitrag.
Dennoch bleiben rechtliche und regulatorische Hürden. Binince’s Fähigkeit, seine Token-Bestände zu nutzen, könnte durch globale Prüfungen und rechtliche Einschränkungen begrenzt sein.
In der Zwischenzeit hält Coinbase etwa 8,5 Milliarden Dollar in Bargeld und 2,8 Milliarden Dollar in Krypto-Investitionen – was ihm eine solide finanzielle Basis gibt. Dennoch hat es kein konkretes Angebot gemacht, was Spekulationen über seine Strategie aufwirft.
Circles Schicksal: Binince, Coinbase… oder ein Überraschungsanwärter?
Obwohl Binince aggressiv vorgeht, könnte Coinbase die regulatorische Oberhand haben, insbesondere in den USA.
„Wenn Coinbase sie kaufen wollte, würde Circle im Handumdrehen verkaufen“, sagte eine mit den Gesprächen vertraute Quelle.
Dennoch könnte ein dunkles Pferd ins Rennen eintreten. Japans SBI Holdings – ein wichtiger Akteur im Krypto-Bereich – könnte sich mit einem der Anwärter zusammenschließen oder einen eigenen Schritt machen.
Das Angebot von Binince könnte die Dynamik der Stablecoins über Nacht verändern. Doch wie Shapiro warnt, könnte dieser Moment einen Wendepunkt darstellen – nicht nur für Circle, sondern für das gesamte Krypto-Ökosystem.
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