Bitcoin-ETFs verzeichneten 5,25 Milliarden Dollar an Nettomittelzuflüssen im Mai 2025.
Gold-ETFs sahen 1,58 Milliarden Dollar an Nettomittelabflüssen im gleichen Zeitraum.
Investoren wechseln von Gold zu Bitcoin als modernes Asset.
BlackRocks iShares Bitcoin Trust führte den Zuflussanstieg an.
Das begrenzte Angebot von Bitcoin steigert seine Attraktivität gegenüber Gold.
Bitcoin-ETFs verzeichneten massive 5,25 Milliarden Dollar an Nettomittelzuflüssen im Mai 2025. Gold-ETFs hatten 1,58 Milliarden Dollar an Nettomittelabflüssen im gleichen Zeitraum. Dies markiert einen signifikanten Wandel im Interesse der Investoren hin zu digitalen Vermögenswerten.
Die Daten zeigen eine wachsende Präferenz für Bitcoin gegenüber traditionellen Sicherheitsanlagen wie Gold. Anleger investierten erhebliche Kapitalbeträge in Bitcoin-ETFs, was das Vertrauen in den Kryptomarkt widerspiegelt. Gleichzeitig sahen Gold-ETFs kontinuierliche Abflüsse, was auf sinkende Nachfrage hindeutet.
Bitcoin-ETFs dominieren mit Rekordzuflüssen
Im Mai 2025 zogen Bitcoin-ETFs Nettozuflüsse in Höhe von 5,25 Milliarden Dollar an. Dieser Anstieg unterstreicht die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen als legitimes Anlageinstrument. Die Zuflüsse wurden in verschiedenen Fonds gemeldet, wobei große Finanzinstitute die Entwicklung vorantrieben.
BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) ist ein Schlüsselspieler in diesem Bereich. Der Fonds hat seit seiner Einführung im Jahr 2024 kontinuierlich erhebliche Investitionen angezogen. Bis Mai 2025 trug IBIT allein stark zu den Gesamtzuflüssen bei Bitcoin-ETFs bei.
Die Zahl von 5,25 Milliarden Dollar an Zuflüssen stellt einen Meilenstein für Bitcoin-ETFs dar. Sie zeigt, wie schnell diese Fonds bei institutionellen und privaten Anlegern an Beliebtheit gewonnen haben. Der Kryptomarkt hat sich seit der Zulassung von Spot-Bitcoin-ETFs durch die US-amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (SEC) im Januar 2024 erheblich weiterentwickelt.
Gold-ETFs erleiden große Abflüsse im Mai
Gold-ETFs verzeichneten im Mai 2025 Nettoabflüsse in Höhe von 1,58 Milliarden Dollar. Dies stellte einen deutlichen Kontrast zur Leistung von Bitcoin-ETFs dar. Anleger zogen Gelder aus goldgestützten Produkten wie den SPDR Gold Shares (GLD), die lange als Standard für Stabilität galten.
Die Abflüsse aus Gold-ETFs deuten auf eine Veränderung der Marktstimmung hin. Traditionell als Absicherung gegen Inflation betrachtet, hat Gold für einige Anleger an Attraktivität verloren. Die Abflüsse in Höhe von 1,58 Milliarden Dollar spiegeln einen breiteren Trend wider, bei dem Kapital von Edelmetallen weg in digitale Assets fließt.
Die Goldpreise blieben im Jahr 2025 relativ stark, mit einem Jahresgewinn von über 30 %. Doch diese Kursentwicklung führte nicht zu Zuflüssen in ETFs. Zentralbanken und physische Goldkäufer trieben die Nachfrage an, doch ETF-Anleger scheinen ihre Portfolios umzustellen. Für weitere Einblicke in die Goldmarkttrends besuchen Sie den World Gold Council.
Der Unterschied zwischen den Flüssen bei Bitcoin- und Gold-ETFs begann früher im Jahr. In den fünf Wochen vor dem 29. Mai 2025 hatten Bitcoin-ETFs bereits 9 Milliarden Dollar angezogen. Goldfonds hingegen verzeichneten in derselben Periode Abflüsse in Höhe von 2,8 Milliarden Dollar.
Dieser Trend deutet darauf hin, dass Anleger Bitcoin zunehmend als moderne Alternative zu Gold betrachten. Die begrenzte Gesamtmenge von 21 Millionen Bitcoin-Kryptowährungen schafft eine Knappheit, die Gold, das unbegrenzt abgebaut werden kann, nicht bieten kann. Der institutionelle Zugang zu Bitcoin über ETFs hat diese Entwicklung weiter angeheizt.
Die regulatorische Legitimität von Bitcoin ist seit der Zulassung der Spot-ETFs durch die SEC im Jahr 2024 ebenfalls gewachsen. Die Möglichkeit, Bitcoin über Brokerkonten einfach zu investieren, hat Barrieren beseitigt, die traditionelle Anleger früher abgeschreckt haben. Gold-ETFs, trotz ihrer langen Geschichte, fehlen ähnliche Innovationen in Struktur oder Zugänglichkeit.
Die Zuflüsse in Bitcoin-ETFs haben direkten Einfluss auf den Kurs der Kryptowährung gehabt. Bitcoin zeigte 2025 Volatilität, bleibt aber ein Schwerpunkt für Anleger, die Wachstum suchen. Die Zuflüsse in Höhe von 5,25 Milliarden Dollar im Mai trugen wahrscheinlich zu einem Aufwärtstrend bei, obwohl genaue Zahlen zum Bitcoin-Kurs im Mai nicht verfügbar sind.
Die Rolle des Goldes als sicherer Hafen wird durch den Aufstieg von Bitcoin herausgefordert. Während Gold eine 6.000-jährige Geschichte als Wertspeicher hat, ziehen die digitale Knappheit von Bitcoin und günstige regulatorische Rahmenbedingungen zunehmend Kapital an. Die Abflüsse in Höhe von 1,58 Milliarden Dollar aus Gold-ETFs im Mai 2025 unterstreichen diese sich verändernde Dynamik.