
In der Trading-Welt gibt es 2 gängige Typen von Menschen:
Eine Seite liebt Drama, bleibt an den Nachrichten dran und „handelt schnell und zieht sich zurück“.
Eine Seite glaubt an Modelle, Indikatoren und die Vergangenheit, um die Zukunft vorherzusagen.
Aber in der Realität sind beide leicht in ihrer Machtillusion und können vom Markt getroffen werden, wenn sie die Natur nicht gut verstehen.
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📰 Gruppe 1 – Nachrichtenhändler: schnell handeln, hohes Risiko, leicht zu „manipulieren“
Das sind die Menschen, die extrem schnell auf Informationen reagieren – von CPI, FOMC, Kriegsnachrichten, ETFs, Börsenhacks, Elon Musk Tweets…
Die allgemeine Psychologie ist:
• “Heißes Nachrichten sind Chancen”
• “Man muss vor der Menge einsteigen, um zu gewinnen”
• “Schnelle Reaktion ist der Schlüssel”
Das klingt logisch, aber denken Sie an 3 harte Wahrheiten:
1. Der Markt hat bereits “preisin” bevor Sie den Titel ganz gelesen haben.
Wenn Sie gerade eine Nachricht gesehen haben und schon an einen Trade denken, sind Sie langsamer als ein Bot und das Geld mindestens… ein paar Sekunden bis Minuten.
2. Nicht jede Nachricht ist klar in ihrer Richtung.
Beispiel: CPI fällt, sollte gut sein – aber wenn es zu stark fällt, besteht Angst vor einer Rezession. Tradet nach Nachrichten, aber versteht die Marktpsychologie → sehr leicht, gegen den Trend zu gehen.
3. Nachrichten sind nur ein Vorwand.
Manchmal wollte der Preis schon vorher steigen, und die Nachrichten “bereiten den Weg” für den Schub. Sie denken, die Nachrichten erzeugen Wellen, aber tatsächlich nutzen die Wellen die Nachrichten, um das Verhalten zu rationalisieren.

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📊 Gruppe 2 – Trader nach Indikatoren: schauen auf alte Daten, um die Zukunft vorherzusagen
Dies ist der Typ Trader, der MACD, RSI, Ichimoku, Fibonacci, ATR, Volumen… verwendet, um das Marktverhalten zu analysieren. Sie glauben, dass das Verhalten der Menge wiederholbar ist und der Preis alles widerspiegelt.
Die Psychologie dieser Gruppe ist:
• “Alles ist im Chart enthalten”
• “Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie hat einen Rhythmus”
• “Indikatoren lügen nicht, Menschen tun es”
Das Problem ist… Sie lesen Daten aus der Vergangenheit, müssen aber mit Erwartungen an die Zukunft handeln.
Wenn Sie nur auf Signale, die sich schneiden, Divergenzen, Breakouts… schauen, ohne die Psychologie der Menge hinter der Welle zu verstehen, traden Sie wie eine Maschine… aber nicht so intelligent wie ein Bot.
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🎯 Harte Wahrheit: Beide Seiten können leicht vom Markt getrollt werden
Nachrichten sind störend, Indikatoren sind verzögert. Nachrichten reagieren emotional, Indikatoren spiegeln die Vergangenheit wider.
Der Markt bezahlt nicht die, die schnell reagieren oder gut rechnen – sondern die, die verstehen, wo sie in diesem psychologischen Spiel stehen.
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✅ Praktische Perspektive: Die Seite zu wählen ist nicht so wichtig wie den richtigen Zeitpunkt zu wählen
• Nachrichten sollten verwendet werden, um den Kontext und die kurzfristige Psychologie zu verstehen – besonders bei Schocks, die große Schwankungen verursachen.
• Indikatoren sollten verwendet werden, um Trends zu bestätigen, gute Preisbereiche zu bestimmen und das Risiko zu managen.
Verherrlichen Sie keines von beiden. Nutzen Sie beide als Werkzeuge – nicht als Religion.

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🧠 Gegenfrage: Tradest du nach Nachrichten oder wirst du von ihnen manipuliert?
Gehen Sie in den Trade, weil Sie die Psychologie analysieren, oder weil Sie von einem Tweet FOMO haben?
Setzen Sie SL, weil das System es erfordert oder weil Sie gehört haben, dass dort “Unterstützung” vorhanden ist?
Wenn Sie nicht antworten können, dann wetten Sie – egal ob nach Nachrichten oder Indikatoren.
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Vorläufiges Fazit
Fragen Sie nicht: “Soll ich den Nachrichten oder den Indikatoren folgen?”
Fragen Sie sich: “Was verstehe ich über die Funktionsweise des Marktes, über die Emotionen der Menschen und über mich selbst?”
Der Gewinner ist nicht der Beste – sondern der mit den wenigsten Illusionen.