#CryptoFees101 Das Verständnis der Gebühren für Kryptowährungen ist entscheidend für jeden, der beim Kauf, Verkauf oder Transfer digitaler Vermögenswerte beteiligt ist. Diese Gebühren können je nach Art der Transaktion, der spezifischen Kryptowährung, der verwendeten Plattform und den aktuellen Netzwerkbedingungen erheblich variieren.
Hier ist eine Übersicht über gängige Krypto-Gebühren:
1. Netzwerk- (oder Transaktions-) Gebühren:
Zweck: Diese Gebühren werden an die Miner (in Proof-of-Work-Systemen wie Bitcoin) oder Validatoren (in Proof-of-Stake-Systemen wie Ethereum) gezahlt, die Transaktionen in der Blockchain verarbeiten und bestätigen. Sie motivieren diese Teilnehmer, ihre Rechenleistung oder ihren Einsatz zur Sicherung des Netzwerks bereitzustellen und Ihre Transaktion zu einem Block hinzuzufügen.
Wie sie funktionieren:
Bitcoin (BTC): Gebühren werden typischerweise durch die Größe der Transaktion in Bytes und die aktuelle Nachfrage nach Blockplatz bestimmt. Benutzer können oft wählen, eine höhere Gebühr für eine schnellere Bestätigung zu zahlen.
Ethereum (ETH): Gebühren werden "Gasgebühren" genannt und in "Gwei" (einem kleinen Bruchteil von ETH) gemessen. Gasgebühren hängen von der Komplexität der Transaktion ab (z.B. ein einfacher Transfer vs. Interaktion mit einem Smart Contract) und von der Netzwerküberlastung.
Variabilität: Netzwerkgebühren schwanken dynamisch basierend auf der Netzwerknachfrage und Überlastung. Während Perioden hoher Aktivität können die Gebühren erheblich steigen, da Benutzer um begrenzten Blockplatz konkurrieren.
Wer sie einsammelt: Diese Gebühren gehen direkt an die Miner oder Validatoren, nicht an die Börsen.