Der Bitcoin hat in letzter Zeit starke Schwankungen erlebt, wobei Milliarden von Dollar an Vermögenswerten verschwunden sind. Der Markt diskutiert über diese Volatilität, und die Meinungen sind erheblich gespalten. Eine detaillierte Analyse folgt:
Unterstützung für die Ansicht „gesundes Reset“
Marktbereinigung und Strukturoptimierung
Eine große Anzahl von Verkaufsaufträgen im perpetual swap-Markt hat zur Liquidation von Long-Positionen geführt, die offenen Kontrakte wurden von einem Höchststand von 80 Milliarden Dollar um über 10 Milliarden Dollar reduziert, schwache Investoren haben den Markt verlassen, was zu einer „Entgiftung“ des Marktes geführt hat und die Basis für zukünftige Bewegungen schafft.
On-Chain-Indikatoren senden positive Signale: Die tatsächliche Marktkapitalisierung hat ein Rekordhoch von 935,1 Milliarden Dollar erreicht, was zeigt, dass das Vertrauen der Halter stabil ist und sie nicht aufgrund kurzfristiger Schwankungen in Panik verkaufen.
Marktstimmung erwärmt sich: Der Angst- und Gierindex hat sich von der Panikzone (46) auf 55 erholt, was dem „Gier“-Bereich nahekommt; die Anzahl neuer Bitcoin-Adressen ist positiv und neue Käufer treiben die FOMO-Stimmung voran.
Unterstützung durch außerbörsliche Mittel
Am 4. Juni wurden 10.000 BTC zu einem Preis von 104.700 Dollar pro Stück außerbörslich gehandelt, was zeigt, dass es im Spotmarkt eine starke Unterstützung gibt, die als eines der Signale für den Boden angesehen wird.
Obwohl BTC kurzfristig um 5,2 % gestiegen ist, hat es nur die Hälfte des verlorenen Gebiets zurückerobert, und historisch gesehen ist Bitcoin sehr volatil, sodass ein einzelner Indikator schwer zu bestätigen ist, um den langfristigen Trend zu erkennen.
Makro- und regulatorische Risiken bestehen weiterhin: Die Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve und andere makroökonomische Variablen, wie US-Wirtschaftsdaten, sind noch nicht klar, was die Marktvolatilität verstärken könnte.
Die globalen Regulierungsrichtlinien für Kryptowährungen (wie die Haltung der US-SEC zu ETFs) sind unsicher, und eine Verschärfung der Vorschriften könnte den Trend umkehren.
In der Geschichte von Bitcoin gab es mehrfach ähnliche „Boden-Signale“, nach denen es weiter gefallen ist; das aktuelle „Reset“-Argument erfordert noch mehr Daten zur Bestätigung.
Fazit: Vorsichtig betrachten, Variablen beobachten
Derzeit sind die Beweise nicht ausreichend, um zu bestimmen, dass diese Schwankung ein „Reset“ ist; es ist notwendig, den Preistrend, On-Chain-Daten, die makroökonomische Lage und regulatorische Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen. Angesichts der hohen Volatilität von Bitcoin müssen Investoren Risiken beachten und blindem Mitläufertum aus dem Weg gehen.