Gold überholt den Euro als zweitgrößtes globales Reservevermögen, sagt die EZB

Gold hat den Euro überholt und ist zum weltweit zweitwichtigsten Reservevermögen für Zentralbanken geworden, laut der Europäischen Zentralbank (EZB). Bis Ende 2024 machte Gold etwa 20 % der globalen offiziellen Reserven aus, während der Euro bei 16 % liegt, während der US-Dollar mit 46 % dominant bleibt.

Dieser Wandel wird durch rekordhohe Goldkäufe von Zentralbanken, steigende Goldpreise und einen strategischen Schritt zur Diversifizierung von traditionellen Währungen angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen vorangetrieben. Zentralbanken, insbesondere in Ländern wie Polen, der Türkei, Indien und China, haben Gold in historischen Raten angesammelt, wobei die Käufe im dritten Jahr in Folge 1.000 Tonnen überschreiten. Dieser Trend spiegelt eine wachsende Vorliebe für Gold als Absicherung gegen Inflation, Währungsrisiken und mögliche Sanktionen wider.

Die EZB stellt fest, dass die Anziehungskraft von Gold in seiner Stabilität, Liquidität und Unabhängigkeit von einem einzelnen Emittenten oder einer Regierung liegt, was es zu einem vertrauenswürdigen Wertspeicher in Zeiten globaler Unsicherheit macht. Dies markiert einen historischen Wendepunkt im internationalen Finanzsystem, wobei die Goldbestände der Zentralbanken nun auf Niveaus zusteuern, die zuletzt in der Bretton-Woods-Ära der 1960er Jahre gesehen wurden.

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