#CardanoDebate

Die Community von Cardano ist derzeit in eine große Debatte über einen Vorschlag verwickelt, 140 Millionen ADA – ungefähr 100 Millionen zu den aktuellen Preisen – aus seiner On-Chain-Kasse bereitzustellen, um das Wachstum von nativen Stablecoins und der Infrastruktur für dezentrale Finanzen (DeFi) zu unterstützen.

Der Vorschlag, unterstützt von Charles Hoskinson und der Analyseplattform TapTools, zielt darauf ab, die Mittel zu nutzen, um die Liquidität für Stablecoins wie USDM und USDA zu erhöhen. Befürworter argumentieren, dass eine Erhöhung der Liquidität von Stablecoins die DeFi-Aktivitäten auf Cardano ankurbeln wird, was es wettbewerbsfähiger mit Ethereum und Solana macht. Sie schlagen vor, dass die Ausführung durch Over-the-Counter (OTC)-Deals oder algorithmische zeitgewichtete Durchschnittspreis (TWAP)-Trades erfolgen kann, um Marktstörungen zu minimieren.

Der Vorschlag hat jedoch erhebliche Gegenreaktionen ausgelöst. Kritiker warnen, dass das Dumpen einer so großen Menge an ADA auf den Markt zu einem Preisverfall führen könnte, wobei einige einen möglichen Rückgang unter 0,50 aufgrund von Front-Running durch Trader und Panikverkäufen schätzen. Prominente Community-Vertreter plädieren für alternative Methoden, wie das Minten von crypto-unterstützten Stablecoins, die einen Verkauf von ADA ganz vermeiden würden.

Die Kontroversen haben bereits Auswirkungen auf den Preis von ADA gehabt, der nach den Nachrichten um fast 6 % gefallen ist. Die Community wartet nun auf eine Governance-Abstimmung, die entscheiden wird, ob der Plan voranschreitet. Das Ergebnis könnte nachhaltige Auswirkungen auf das DeFi-Ökosystem von Cardano und das Vertrauen der Investoren in das Treasury-Management haben.

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