Bei der Pressekonferenz des FOMC am 18. Juni 2025 signalisierte der Vorsitzende der Fed, Jerome Powell, dass der Inflationsdruck weiterhin real ist und in den kommenden Monaten zunehmen könnte. Obwohl der Leitzins von 4,25 %–4,50 % beibehalten wird, ist Powells Ton eher hawkish:

Ich nenne den Anstieg der Inflation "signifikant" als Effekt der Importzölle und geopolitischen Konflikte.

Powell betonte jedoch, dass wirtschaftliche Daten wie das Wirtschaftswachstum und der Arbeitsmarkt die Grundlage für politische Entscheidungen bilden – nicht politischer Druck.

Die neuesten Wirtschaftsprognosen deuten auf eine mögliche Verdoppelung der Zinssenkungen in diesem Jahr hin, könnten aber bis September oder Ende 2025 verschoben werden, falls die Inflation weiterhin hoch bleibt.

Powell betonte auch die Unabhängigkeit der Geldpolitik der Fed und lehnte politischen Druck ab, obwohl er Kritik des vorherigen Präsidenten erhielt. Dieser vorsichtige Ton unterstreicht das Bekenntnis der Zentralbank, sicherzustellen, dass die Inflation wieder unter Kontrolle ist, bevor mit Zinssenkungen begonnen wird.

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