Die größte Bankengruppe Deutschlands, die Sparkassen, hat Pläne angekündigt, bis 2026 Kryptowährungshandelsdienste für ihre Privatkunden einzuführen. Dies markiert einen signifikanten Wandel von ihrem zuvor vorsichtigen Ansatz gegenüber digitalen Vermögenswerten, der durch Bedenken hinsichtlich der Volatilität und regulatorischer Unsicherheiten geprägt war.

Der Schritt folgt der Umsetzung der EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA), die einen klaren rechtlichen Rahmen für Banken bietet, um Krypto-Dienste anzubieten. Die Sparkassen, die ein Netzwerk von 370 Banken betreiben, die über 50 Millionen Kunden bedienen, werden es Privatkunden ermöglichen, führende Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum direkt über ihre mobile Banking-App zu handeln, die von ihrer Wertpapierabteilung, DekaBank, verwaltet wird.

Die Entscheidung wird maßgeblich durch die wachsende Nachfrage von Privatanlegern und die Notwendigkeit, wettbewerbsfähig im sich entwickelnden europäischen Finanzumfeld zu bleiben, vorangetrieben. Trotz dieses neuen Angebots wird die Sparkasse eine vorsichtige Haltung einnehmen und die Kunden vor den Risiken von Krypto-Investitionen warnen sowie keine Anlageberatung oder Werbung für diese Dienstleistungen anbieten.

Diese Entwicklung signalisiert eine breitere Akzeptanz digitaler Vermögenswerte innerhalb des traditionellen Bankwesens und wird voraussichtlich die allgemeine Krypto-Adoption in Deutschland beschleunigen.



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