Die Insolvenz der Krypto-Plattform Ziglu gefährdet das Geld von 20.000 Kunden, die ihre Kryptowährungen dort eingefroren haben.
Ziglu, die in Großbritannien ansässige Kryptowährungsplattform, hat ihre Insolvenz erklärt und ist in die Verwaltung gegangen, nachdem sie finanziell zusammengebrochen ist. Nun stehen über 20.000 Kunden vor der Gefahr, ihre auf der Plattform eingefrorenen Kryptowährungen zu verlieren.
Ziglu wurde 2018 von Mark Hipperson, dem ehemaligen Mitbegründer der Starling Bank, gegründet und war ein Pionier in der Verbindung von traditioneller Finanzierung mit Kryptowährungen. Das amerikanische Unternehmen Robinhood wollte das Unternehmen zuvor übernehmen.
Im Jahr 2021 führte Ziglu sein Anlageprodukt "Boost" ein, das Renditen von bis zu 6 % bot, als die Zinssätze auf einem historischen Tiefstand waren. Dieses Produkt zog eine große Zahl von Sparern an, die nach lukrativen Renditen suchten.
Doch die Dinge begannen finanziell zu stagnieren, als das neue Jahr begann. Das Unternehmen sah sich gezwungen, auf Kundengelder zurückzugreifen, nachdem eine wichtige Investitionsrunde gescheitert war. Aufgrund der Natur des Produkts "Boost", das nicht wie traditionelle Sparkonten oder Krypto-Wallets geschützt war, erlaubten die Bedingungen dem Unternehmen, Kundengelder für den täglichen Betrieb auszugeben und Erträge durch deren Verleih zu erzielen.
Hipperson, der nicht mehr im Unternehmen tätig ist, erklärte, dass der Vorstand kurz davor war, vor einigen Wochen neue Finanzierungen zu sichern, bevor die Einschränkungen auf die Plattform verhängt wurden, und dass diese Investition die Rückzahlung der "Boost"-Sparer für mögliche Verluste sichergestellt hätte.
Im Mai 2025 verhängte die Financial Conduct Authority (FCA) Einschränkungen über die Plattform, um die Kunden zu schützen. Einen Monat später stellte Ziglu den Betrieb ein, was Ungewissheit über das Schicksal der Kundengelder auslöste. Die Unternehmensleiter beantragten später, das Unternehmen in die Verwaltung zu bringen, nachdem es seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen konnte und offiziell Insolvenz anmeldete.
Ziglu hat in zwei Jahren Verluste von 24 Millionen Pfund erlitten aufgrund ihrer fehlgeschlagenen Investitionen. Jetzt stehen mehr als 20.000 Kunden vor der Ungewissheit über das Schicksal ihres Geldes, das sich auf Millionen beläuft.
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