#StablecoinLaw Das GENIUS-Gesetz, promulgiert am 18. Juli 2025, stellt die erste umfassende bundesstaatliche Regulierung für Stablecoins in den USA dar und markiert einen Wendepunkt in der Geschichte der digitalen Vermögenswerte. Das Gesetz legt fest, dass nur autorisierte Stellen (Zahlungs-)Stablecoins ausgeben dürfen, die als bundesstaatliche oder staatliche Emittenten klassifiziert werden, je nach Größe und Struktur.
Zu den wichtigsten Anforderungen gehören: 1:1-Deckung mit liquiden Vermögenswerten (wie Dollar oder Staatsanleihen), monatliche Prüfungen durch Wirtschaftsprüfer, öffentliche Offenlegungen über Reserven und das Verbot, Zinsen an Inhaber anzubieten. Im Falle einer Insolvenz des Emittenten erhalten die Inhaber Vorrang vor anderen Gläubigern, was einen höheren Verbraucherschutz gewährleistet.
Darüber hinaus enthält das Gesetz strenge Bestimmungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und der Finanzierung illegaler Aktivitäten, die die Emittenten verpflichten, den Bank Secrecy Act einzuhalten und die Einfrierung oder Beschlagnahme von Stablecoins bei rechtlichen Anordnungen zu ermöglichen. Es gelten strenge Strafen – von bis zu 100.000 USD täglich – sowohl für nicht autorisierte nationale Emittenten als auch für Plattformen, die deren Handel erleichtern.
Der erteilte Rahmen tritt ungefähr 18 Monate nach seiner Unterzeichnung in Kraft, um die regulatorische Umsetzung und einen geordneten Übergang (geschätzt für November 2026) zu ermöglichen.
Das endgültige Ziel ist klar: rechtliche Klarheit zu schaffen, regulierte Innovation zu fördern und den Dollar als Weltreservewährung durch ein stabiles und vertrauenswürdiges Ökosystem für Stablecoins zu festigen.