#StablecoinLaw

Stabilecoin-Gesetze sind aufkommende Vorschriften, die darauf abzielen, die Ausgabe, Verwendung und Aufsicht über Stablecoins zu regeln, eine Art von Kryptowährung, die darauf ausgelegt ist, einen stabilen Wert im Verhältnis zu einer Fiat-Währung aufrechtzuerhalten.

Hier ist eine Übersicht über wichtige Entwicklungen:

Wesentliche Bestimmungen der Stablecoin-Gesetze:

1. Reserveanforderungen: Herausgeber von Stablecoins sind verpflichtet, Reserven zu halten, die alle ausstehenden Stablecoins auf mindestens einer Eins-zu-Eins-Basis sichern, die in sicheren Vermögenswerten wie US-Währung, Bankeinlagen, Schatzanweisungen oder bestimmten Rückkaufvereinbarungen gehalten werden.

2. Aufsicht und Durchsetzung: Bundes- und Landesregulierungsbehörden werden die Herausgeber von Stablecoins überwachen, wobei Durchsetzungsmechanismen die Widerrufung der Registrierung, Unterlassungsverfahren und zivilrechtliche Geldstrafen umfassen.

3. Bankgeheimnisgesetz (BSA) und Geldwäschebekämpfung (AML): Herausgeber von Stablecoins müssen die Anforderungen des BSA und der AML einhalten, einschließlich der Identifizierung von Kunden, der Meldung verdächtiger Aktivitäten und der Aufbewahrung von Aufzeichnungen.

4. Verbraucherschutz: Herausgeber müssen klare Einlösungsverfahren bereitstellen, Gebühren offenlegen und sich enthalten, eine Verbindung zur US-Regierung zu implizieren.

Regulatorische Rahmenbedingungen:

1. Vereinigte Staaten: Das STABLE-Gesetz und das GENIUS-Gesetz sind zwei vorgeschlagene Gesetze, die darauf abzielen, einen bundesstaatlichen regulatorischen Rahmen für Stablecoins zu schaffen. Das GENIUS-Gesetz wurde in Kraft gesetzt und bietet Klarheit über die Vorschriften für Stablecoins.

2. Europäische Union: Die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) legt strenge Compliance-Maßnahmen fest, einschließlich obligatorischer Genehmigungen, Reserveabsicherung, regelmäßiger Prüfungen und Verbraucherschutz.

3. Andere Länder: Länder wie Japan, Singapur und die Schweiz entwickeln ihre eigenen regulatorischen Rahmenbedingungen mit unterschiedlichen Anforderungen.

Auswirkungen auf Herausgeber von Stablecoins:

1. Erhöhte Compliance-Kosten: Herausgeber von Stablecoins erwarten erhöhte Compliance-Kosten aufgrund regulatorischer Anforderungen.

2. Regulatorische Klarheit: Klare Vorschriften können das Wachstum und die Legitimität in der Stablecoin-Branche stimulieren.

3. Strafen für Nichteinhaltung: Herausgeber können mit Geldstrafen, möglichen Verboten oder erzwungenen Delistings von Börsen aufgrund von Nichteinhaltung konfrontiert werden.