#BTCvsETH Das Ministerium für Innere Angelegenheiten des Vereinigten Königreichs bereitet sich in Zusammenarbeit mit der Polizei auf die Realisierung von beschlagnahmten digitalen Vermögenswerten vor – mindestens 7 Milliarden Dollar in Bitcoin. Dies berichtet The Telegraph unter Berufung auf eigene Quellen.

Es handelt sich insbesondere um 61.000 BTC, die im Rahmen der Ermittlungen gegen eine chinesische Finanzpyramide beschlagnahmt wurden. Trotz der Forderungen der Betroffenen, die Gelder zurückzuerhalten, hat die Royal Prosecution Service das Gericht um die Übertragung der Vermögenswerte an den Staatshaushalt gebeten.

Parallel dazu hat die Regierung eine Ausschreibung zur Schaffung eines zentralisierten Dienstes für die Aufbewahrung und Realisierung von beschlagnahmten Kryptowährungen veröffentlicht. Der erwartete Vertragswert beträgt bis zu 53,7 Millionen Dollar, die Laufzeit mindestens vier Jahre. Gleichzeitig berichtete The Telegraph, dass zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kein akzeptables Angebot eingegangen sei.

Ein weiteres Problem bleibt das langwierige Verfahren zur Beschlagnahmung. Wie in den Ausschreibungsunterlagen angegeben, vergeht im Durchschnitt bis zu ein Jahr zwischen der Beschlagnahme von Vermögenswerten und der Genehmigung ihres Verkaufs, und in komplexen Fällen bis zu drei bis vier Jahren.