Traditionelle Finanzen treffen auf DeFi? JPMorgan könnte bald Kredite anbieten, die durch BTC und ETH gesichert sind.


In einer überraschenden Wendung von seiner historisch vorsichtigen Haltung gegenüber digitalen Vermögenswerten bereitet sich JPMorgan Berichten zufolge darauf vor, bereits 2026 Krypto-unterstützte Kredite anzubieten. Laut Quellen, die von den Financial Times zitiert werden, plant der Wall-Street-Riese, institutionellen Kunden zu erlauben, Bargeld unter Verwendung von wichtigen Kryptowährungen – wie Bitcoin (BTC) – zu leihen.

BTC
BTC
89,412.44
-1.55%

und Ethereum (ETH)

ETH
ETH
2,964.74
-0.97%

—als Sicherheiten.


Dies würde eine bedeutende Weiterentwicklung der Krypto-Strategie der Bank markieren. Derzeit erlaubt JPMorgan seinen Kunden, gegen krypto-fokussierte börsengehandelte Fonds (ETFs) zu leihen, wie z. B. BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT). Aber die direkte Krypto-Besicherung geht einen Schritt weiter.


Der Schritt kommt kurz nachdem CEO Jamie Dimon seine Offenheit für die Annahme von Stablecoins zum Ausdruck gebracht hat – eine bemerkenswerte Wende von seiner berüchtigten Bemerkung von 2017, in der er Bitcoin als „Betrug“ bezeichnete. Unter einer potenziell pro-Krypto-Trump-Administration scheint Wall Street die Integration digitaler Vermögenswerte zu beschleunigen.


Analysten schlagen vor, dass das neue Kreditprodukt Hedgefonds, Family Offices und wohlhabende Privatpersonen anziehen könnte, die Liquidität suchen, ohne langfristige Krypto-Positionen abzustoßen. Mit BTC, der sich bei etwa 117.000 $ bewegt, und wachsendem institutionellem Appetit könnte das Timing von JPMorgan mit der nächsten Welle der allgemeinen Krypto-Adoption übereinstimmen.


Fazit: Das vertiefte Engagement von JPMorgan für Krypto signalisiert die wachsende Akzeptanz digitaler Vermögenswerte durch die Wall Street – nicht nur als spekulative Instrumente, sondern als legitime Sicherheiten in der traditionellen Finanzwelt.