Polychain zieht sich spektakulär von Celestia zurück: 12-facher Gewinn, die Community ist empört!
Der Investmentfonds #PolychainCapital hat alle 43,4 Millionen TIA – im Wert von 62,5 Millionen USD – an die Celestia Foundation verkauft, was einen vollständigen „Exit“ aus diesem modularen Blockchain-Projekt markiert. Die verkauften TIA werden schrittweise über einen Zeitraum von 3 Monaten (16.08.–14.11.) an neue Investoren verteilt, um einen Angebotsschock auf dem Markt zu vermeiden.
Mit einer anfänglichen Investition von etwa 20 Millionen USD hat Polychain fast 12-mal Gewinn gemacht, hauptsächlich durch das Mining des nicht gesperrten Staking-Belohnungsmechanismus – was die Community empört. Seit der Einführung von $TIA hat Polychain insgesamt 242 Millionen USD verkauft, obwohl der native Token weiterhin vesting ist.
Angesichts der Welle der Kritik hat #celestia das Mainnet-Upgrade v4 "Lotus" Ende Juli mit 4 wesentlichen Verbesserungen (CIP-29 bis CIP-32) angekündigt, darunter:
Staking-Belohnungen werden entsprechend dem Vesting-Grad des nativen Tokens gesperrt.
Die Token-Ausgabe wird um 33% reduziert, um die Inflation zu verringern.
Benutzer müssen ihre Staking-Belohnungen selbst beanspruchen.
Integration von Hyperlane, um TIA mit Hunderten von Rollups ohne zentrale Brücke zu verbinden.
Dies ist ein Versuch, die Schwächen in der Tokenomics zu beheben und zu verhindern, dass Fonds das Projekt „ausmelken“. Obwohl es technisch nicht gegen Regeln verstößt, zeigt der Fall Polychain schwerwiegende Schwächen im Modell der Verteilung von Staking-Belohnungen auf – eine kostspielige Lektion für das gesamte Web3-Ökosystem.
Der Artikel stellt keine Anlageempfehlung dar.



