Erklärung der Indikatoren
MACD (Gleitender Durchschnitt Konvergenz Divergenz)
• Komponenten: MACD-Linie (EMA 12 – EMA 26), Signal-Linie (EMA 9 des MACD) und das Histogramm (Differenz zwischen MACD und seinem Signal).
• Häufige Signale:
• Bullish crossover: MACD-Linie kreuzt über dem Signal → mögliche Kauf.
• Bearish crossover: MACD kreuzt unter dem Signal → mögliche Verkauf.
• Divergenzen: Preise steigen, aber MACD fällt → mögliche bärische Umkehr.
EMA (Exponentielle Gleitender Durchschnitt)
• EMA ist ein gleitender Durchschnitt, der den kürzlichen Preisen mehr Gewicht verleiht.
• Es werden normalerweise zwei verwendet:
• Schnelle EMA (z.B. 9 oder 12): reagiert schneller.
• EMA langsam (z.B. 26 oder 50): zeigt den allgemeinen Trend.
• Schlüsselsignal: Wenn die schnelle EMA über die langsame kreuzt, zeigt dies eine bullische Stärke an. Umgekehrt für einen bärischen Trend.
RSI (Relative Stärke Index)
• Oszi, der die relative Stärke zwischen Käufen und Verkäufen misst.
• Bereich: 0–100.
• 70 = überkauft → es könnte eine Korrektur geben.
• <30 = überverkauft → mögliche bullische Erholung.
• Auch nützlich zur Erkennung von Divergenzen (z.B.: Preis macht ein neues Tief, aber RSI nicht).
2. Kombinierte Strategie (Swing Trading)
Bedingungen für den Einstieg in LONG (Kauf):
1. MACD: MACD-Linie kreuzt über dem Signal.
2. EMA: Schnelle EMA (9) > Langsame EMA (21).
3. RSI: Liegt zwischen 40–60 und steigt, oder springt von 30 ab.
4. Zusätzliche Bestätigung: Ansteigendes Volumen oder Bruch einer niedrigeren Widerstandslinie.
Bedingungen für SHORT (Verkauf):
1. MACD: MACD-Linie kreuzt unter dem Signal.
2. EMA: Schnelle EMA < langsame EMA.
3. RSI: Liegt zwischen 60–70 und fällt, oder lehnt 70 ab.
3. Ausstiegssignale
• Wenn du LONG bist:
• RSI berührt oder übersteigt 70 und beginnt sich zu drehen.
• MACD flacht ab oder kreuzt bearish.
• Schnelle EMA verliert die langsame EMA.
• In SHORT:
• RSI fällt unter 30 und beginnt zu springen.
• MACD flacht ab oder kreuzt nach oben.
• Schnelle EMA kreuzt über der langsamen.
Für Scalping (schnelle Operationen, Minuten).
Empfohlene EMAs: Verwende eine schnelle EMA von 9 Perioden und eine langsame EMA von 21 Perioden, um Mikrotrends zu erfassen.
RSI: Konfiguriere einen RSI von 5 oder 7 Perioden. Das gibt dir reaktive Signale für kurze Bewegungen.
MACD: Stelle den MACD auf 6 / 12 / 5 (schnelle EMA, langsame EMA und Signal) ein. Es ist eine sensitivere Version, ideal für Zeitrahmen wie 1 Minute bis 5 Minuten.
Vorschlag für Zeitrahmen: Arbeite mit Charts von 1 bis 5 Minuten.
Für Swing Trading (Operationen von Tagen bis Wochen).
Empfohlene EMAs: Halte die klassische Einstellung von EMA 9 (schnell) und EMA 21 (langsam). Dies hilft, nachhaltige Trendänderungen zu erkennen.
RSI: Verwende den Standard von 14 Perioden. Erkennt ausgewogenere Überkauf-/Überverkaufszonen für mittelfristige Bewegungen.
MACD: Wende die gängige Einstellung von 12 / 26 / 9 an, die ein Gleichgewicht zwischen Sensibilität und Zuverlässigkeit bietet.
Vorschlag für Zeitrahmen: Verwende 1-Stunden-, 4-Stunden- oder Tagescharts.
Für langfristige Positionen (wöchentliche oder monatliche Positionen).
Empfohlene EMAs: Erhöhe die Perioden auf 21 (schnell) und 50 (langsam), um Rauschen zu filtern und nur größeren Trends zu folgen.
RSI: Halte 14 Perioden. Du kannst auf 21 erhöhen, wenn du noch mehr Stabilität in den Signalen suchst.
MACD: Halte die Einstellung 12 / 26 / 9. Alternativ kannst du mit 19 / 39 / 9 experimentieren, wenn du noch mehr Glättung wünschst.
Vorschlag für Zeitrahmen: Arbeite mit täglichen oder wöchentlichen Charts.