🧭 Marktübersicht: Händler bleiben vorsichtig

S&P 500 schloss unverändert bei 6.389,77, nahe Rekordterritorium, mit nur einem +0,02% Gewinn. Trotz des EU–US-Handelsabkommens ließ der meiste Aufwärtsmomentum schnell nach, da die Händler den Fokus auf inländische Fundamentaldaten verlagerten.

Der Dow Jones fiel um etwa 64 Punkte (~0,14%), während der Nasdaq um ~0,3% stieg, angetrieben von der Stärke in Technologie- und KI-Namen.

Globale Aktien drifteten nach unten, und die Märkte zeigten Zurückhaltung, selbst nach lang erwarteter Klarheit über Zölle – was die Erschöpfung der Anleger in Bezug auf Handelsüberschriften unterstreicht.

---

🎯 EU–US-Handelsabkommen: Kein Katalysator für Risikobereitschaft

Das Abkommen sieht 15% Zölle auf #Eu Importe vor, im Vergleich zu der früheren Bedrohung von 30%, und umfasst große EU-Investitionen in die US-Energie- und Verteidigungsindustrie.

Die Marktreaktion war gedämpft: Die Indizes bewegten sich kaum, was darauf hindeutet, dass die Vereinbarung weitgehend erwartet wurde und unzureichend war, um frische Optimismus zu fördern.

Der Euro fiel um über 1%, während der US-Dollar stark anstieg, was das zunehmende Vertrauen in das US-Wachstum und die relative Schwäche in Europa widerspiegelt.

---

🔍 Fokus verlagert sich auf Fed & wichtige US-Daten

Mit Handelsbedenken, die in den Hintergrund gedrängt wurden, konzentrieren sich die US-Märkte jetzt auf:

Das geldpolitische Treffen der Federal Reserve, bei dem keine sofortige Zinserhöhung erwartet wird, jedoch beobachten die Anleger die Signale für mögliche Senkungen im September (derzeit ~61% eingepreist).

Ein volles Wirtschaftskalender: einschließlich des JOLTS-Berichts für Juli, Verbrauchervertrauensdaten, BIP-Wachstumsprognose und bevorzugtem Inflationsmaß (PCE).

Gewinne von großen Megakaps wie Meta, Microsoft (Mittwoch), Amazon und Apple (Donnerstag), plus Überraschungen von UnitedHealth, Boeing, UPS und Procter & Gamble.

---

💹 Marktdynamik auf einen Blick

Marktfaktor Aktuelle Stimmung & Auswirkungen

Handelsabkommen Als vorab eingepreist angesehen; fehlte der Auslöser für frische Gewinne

Aktienindizes S&P unverändert, Dow leicht rückläufig, Nasdaq moderate Gewinne

Währungsbewegungen Dollar gestärkt; Euro stark geschwächt

Anleiherenditen US-Staatsanleihenrenditen stiegen moderat, da das Risikoempfinden sich festigte

Marktfokus Verlagert sich auf Fed-Entscheidungen, Makrodaten und Einkommensfluss