Der zweite und letzte Teil des Artikels.
🏛️ Sechstens: Staatliche digitale Währungen (CBDCs): Zwischen Digitalisierung und Kontrolle.
Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Kryptowährungen haben die Zentralbanken ihren Platz gefunden, jedoch mit einer anderen Perspektive. Sie streben nicht an, digitale Währungen abzuschaffen, sondern sie durch offizielle Alternativen zu zähmen.
✅ Vorteile digitaler Währungen für Zentralbanken:
Vollständige Kontrolle über das Geldangebot.
Reduzierung der Ausgaben- und Transportkosten.
Bekämpfung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung.
Echtzeitüberwachung der Wirtschaft.
⚠️ Aber es gibt auch Bedenken:
Verletzung der Privatsphäre: Jede Transaktion kann überwacht werden.
Ausschluss traditioneller Banken: Denn die Menschen könnten ihr Geld direkt bei der Zentralbank anlegen.
Gefahr der politischen Ausnutzung.
❓ Wird es Bitcoin auslöschen?
Es ist unwahrscheinlich, denn dezentrale Währungen wie Bitcoin bieten, was staatliche Währungen nicht bieten können: Freiheit, Widerstandsfähigkeit gegen Zensur und weltweite Offenheit.
🔮 Siebtens: Die Zukunft der digitalen Währungen – Wohin gehen wir?
📈 Zunehmende Akzeptanz:
Große Unternehmen wie Tesla, PayPal und Visa haben begonnen, digitale Währungen zu akzeptieren oder zu unterstützen.
Länder wie El Salvador haben Bitcoin als offizielle Währung angenommen.
🤖 Neue Technologien:
Künstliche Intelligenz in der Marktanalyse.
Dezentrale Finanzen (DeFi) bieten Kredite und Versicherungen ohne Banken an.
Das Metaversum und Währungen, die mit virtuellen Welten verbunden sind.
🔄 Kann man Systeme miteinander verbinden?
Das wahrscheinlichste Szenario ist ein hybrides System.
Es gibt digitale offizielle Währungen neben dezentralen Währungen, jede mit ihrer eigenen Rolle und Verwendung.
🌍 Achtens: Die arabische und islamische Welt... zwischen Chance und Zögern.
Trotz der großen wirtschaftlichen Möglichkeiten ist die arabische und islamische Region in diesem Bereich digital rückständig.
✳️ Der aktuelle Stand:
Einige Länder verbieten den Handel (wie Ägypten und Algerien).
Andere Länder regulieren vorsichtig (wie die VAE, Saudi-Arabien und Bahrain).
Einführung von Experimenten mit zentralen digitalen Währungen (wie dem Projekt „Aaber“ zwischen Saudi-Arabien und den VAE).
💡 Die goldene Chance:
Schaffung einer einheitlichen islamischen digitalen Währung, die die rechtlichen Vorgaben berücksichtigt.
Investition in Blockchain-Technologie für Sukuk und rechtliche Verträge.
Aufbau eines digitalen Finanzmarktes als Alternative zum globalen Zins-System.
🧠 Analytisches Fazit.
Digitale Währungen sind kein wilder Test mehr am Rande, sondern haben sich zu einer globalen Wirtschaftskraft entwickelt, die die Karten des finanziellen Einflusses neu zeichnet. Während die Welt um ihren Platz in dieser Zukunft konkurriert, stehen einige Regierungen zögerlich da... andere hingegen proaktiv.
Die Chance besteht weiterhin, aber die Zeit ist nicht auf der Seite der Verspäteten.
Wird die Währung der Zukunft dezentral und transparent sein, oder zentral und der Kontrolle unterworfen?
Wird die arabische und islamische Welt Fuß fassen, oder sich mit dem Zuschauen begnügen?