Soulbound-Token (SBTs) sind nicht übertragbare digitale Token, die auf der Blockchain gespeichert sind und die Identität, Qualifikationen oder Erfolge einer Person darstellen.

Im Gegensatz zu regulären NFTs können sie nicht verkauft oder gehandelt werden – sie sind „gebunden“ an eine bestimmte Wallet, ähnlich einem permanenten Abzeichen oder Zertifikat.

Hauptmerkmale

· Nicht übertragbar: Einmal an eine Wallet ausgegeben, können sie nicht an eine andere Adresse verschoben werden.

· Nachweis von Identität oder Reputation: Sie können Bildungsqualifikationen, berufliche Zertifikate, Mitgliedschaften, Auszeichnungen oder Governance-Rechte darstellen.

· On-Chain verifizierbar: Jeder kann die Authentizität der Informationen, die sie enthalten, kryptografisch überprüfen.

· Datenschutzoptionen: Können je nach Anwendungsfall öffentlich oder privat gemacht werden.

Häufige Anwendungsfälle

· Bildung – Universitäten können SBTs als digitale Diplome ausstellen.

· Beschäftigung – Unternehmen können Nachweise über die Berufshistorie oder Qualifikationszertifikate ausstellen.

· DAO-Governance – SBTs können Stimmrechte darstellen, die an die Identität gebunden sind, wodurch das Risiko von „Sybil-Angriffen“ (mehrere gefälschte Identitäten) verringert wird.

· Loyalität & Reputation – Verfolgung der Teilnahme und Vertrauenswürdigkeit eines Nutzers in Online-Communities.

Einschränkungen und Überlegungen:

Schlüsselverwaltung:

Den Zugang zur Wallet, die SBTs enthält, zu verlieren, würde den Verlust der zugehörigen Qualifikationen und Identitätsinformationen zur Folge haben.

Datenschutz:

Während SBTs in einigen Kontexten die Privatsphäre verbessern können, muss sorgfältig berücksichtigt werden, welche Art von Informationen gespeichert wird und wie darauf zugegriffen wird.

Echte Nutzung:

Die weitreichende Einführung von SBTs erfordert weitere Entwicklungen und Standards über verschiedene Blockchains und Plattformen hinweg.

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