Kürzlich habe ich Rialo verfolgt, ein von dem Sui-Pionierteam Subzero Labs entwickeltes Blockchain-Projekt für die reale Welt, das in der Tat einige einzigartige Aspekte aufweist. Im Gegensatz zu traditionellen Layer 1 und Layer 2 öffentlichen Blockchains setzt Rialo auf "native Verbindungen zur realen Welt" und strebt danach, die Barrieren zwischen Blockchain und realen Anwendungen zu durchbrechen, sodass Entwickler Blockchain-Anwendungen genauso einfach wie Web2-Anwendungen erstellen können.

Die Designphilosophie von Rialo ist äußerst fortschrittlich: Sie unterstützt Smart Contracts, die direkt auf Webdaten (wie FICO-Kreditwerte) zugreifen, ohne auf Drittanbieter-Orakel angewiesen zu sein, was zweifellos die Entwicklungsanforderungen für Blockchain-Anwendungen erheblich senkt. Noch aufregender ist, dass Benutzer sich mit vertrauten Methoden wie E-Mail oder sozialen Konten anmelden können, wodurch das Erlebnis vollständig von der Blockchain entkoppelt wird und die Einstiegshürde für normale Benutzer erheblich gesenkt wird.
Unterstützt von Pantera Capital als Hauptinvestor und weiteren renommierten Investoren wie dem Sui-Entwickler Mysten Labs, erreichte Rialos Seed-Runde eine Höhe von 20 Millionen US-Dollar. Das Team besteht aus ehemaligen Mitarbeitern von Tech-Riesen wie Meta, Apple, Amazon, Netflix, Google, TikTok und Mysten Labs – eine beeindruckende Expertise. Der CEO Ade Adepoju und der CTO Lu Zhang waren beide bereits im Kern-Team von Sui tätig, was die technische Stärke und das Potenzial für die Ökosystementwicklung sehr ermutigend macht.
Aus technischer Sicht kombiniert Rialo den offenen Befehlssatz RISC-V mit Kompatibilität zum Solana VM, wodurch der Bedarf an komplexen Zwischenschichten wie Cross-Chain-Bridges oder Orakeln stark reduziert wird und der Entwicklungsprozess erheblich vereinfacht wird. Vitalik Buterin befürwortet ebenfalls die Nutzung von RISC-V zur Verbesserung der Effizienz der Ausführungsschicht von Ethereum, was die Zukunftsorientierung der technischen Strategie von Rialo weiter unterstreicht.
Außerdem betont Rialo eine Web2-ähnliche Benutzererfahrung mit Transaktionsbestätigungen im Untersekundenbereich, stabilen niedrigen Gebühren, 2FA und zeitgesteuerten Transaktionen, was für die Ansprache der Mainstream-User äußerst wichtig ist. Die Fähigkeit zur "nativen Integration" ermöglicht es, auf-chain-Anwendungen direkt auf reale Dienste wie Zahlungen oder Wetterdaten zuzugreifen, was die Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitert und eine große praktische Bedeutung hat.

Natürlich steht Rialo weiterhin vor der Herausforderung, das Gleichgewicht zwischen Dezentralisierung und Regulierung sowie der Datensicherheit und Privatsphäre zu bewahren. Dennoch bietet es insgesamt eine innovative und praktikable Lösung für die Integration von Blockchain und realem Leben und hat das Potenzial, eine Schlüsselbrücke zwischen traditionellem Internet und Blockchain zu werden.

Als eine von Kapitalanlegern anerkannte Zukunftswährung hat Rialo in kürzester Zeit aufgrund der kontinuierlichen Entwicklung und Ausweitung des Ökosystems das Potenzial, weitere Entwickler und Nutzer anzuziehen und könnte zu einem neuen Hype-Thema in der Blockchain-Branche werden. Es lohnt sich, dies weiterhin zu verfolgen und eingehend zu analysieren.
PS: Die frühe Finanzierung ist erst kürzlich abgeschlossen worden. Ansonsten empfiehlt es sich, wie von Anson empfohlen, zunächst abzuwarten und auf einen weiteren Anstieg zu warten, falls man über Investitionen nachdenkt.