Vorsicht vor dem Streben nach Reichtum: Vergiss Gott nicht, die Quelle von allem.

In einer Gesellschaft, in der Erfolg oft durch Geld und Besitz gemessen wird, wird das menschliche Herz leicht von dem Drang verführt, reich zu sein. Die Bibel warnt jedoch immer wieder vor der Gefahr, unser Vertrauen in Reichtum statt in Gott zu setzen.

1. Gott ist derjenige, der den Reichtum gibt

Die Schrift ist klar: „Gedenke an den Herrn, deinen Gott, denn er gibt dir die Kraft, Reichtum zu schaffen“ (5. Mose 8:18). Das bedeutet, dass Wohlstand nicht nur vom menschlichen Einsatz abhängt, sondern vom Willen und dem Segen Gottes. Wenn er die Quelle ist, wäre es töricht, zuerst nach Geld zu suchen, anstatt nach ihm. Jesus fasste es so zusammen: „Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugefügt werden“ (Matthäus 6:33).

2. Das Risiko, Gott zu vergessen

Die Gefahr liegt nicht allein darin, Reichtümer zu besitzen, sondern darin, dass diese den Platz Gottes in unserem Herzen einnehmen. Jesus warnte: „Ihr könnt nicht Gott und den Reichtümern dienen“ (Matthäus 6,24). Wenn Besitz zu unserem Gott wird, erlischt unser Glaube und die Dankbarkeit verschwindet.

3. Nicht alle werden reich sein, und das ist gut so

Die Bibel lehrt, dass die Liebe zum Geld die Wurzel aller Übel ist (1. Timotheus 6,10). Gott, der unsere Herzen kennt, weiß, dass die materielle Fülle bei manchen Stolz, Habsucht oder sogar die Abkehr vom Glauben wecken könnte. Deshalb manifestiert sich sein liebevoller Willen manchmal darin, uns nicht alles zu geben, was wir wünschen, sondern nur das, was wir wirklich brauchen, um unsere Seele zu retten.

4. Der wahre Schatz

Jesu riet: „Macht euch keine Schätze auf Erden… sondern macht euch Schätze im Himmel“ (Matthäus 6,19-20). Weltliche Reichtümer sind vorübergehend; geistige Reichtümer sind ewig. Was uns wirklich bereichert, ist der Glaube, die Gemeinschaft mit Gott und gute Werke.

Schlussfolgerung

Reichtümer an sich sind nicht böse, doch der Ehrgeiz, sie zu erlangen, und das Vertrauen in sie schon. Gott will, dass wir ihn zuerst suchen, dass wir erkennen, dass alles von ihm kommt, und dass wir verstehen, dass der wahre Wohlstand darin besteht, ein reines Herz und ein gesichertes Heil zu besitzen. Am Ende ist es besser, arm mit Gott zu sein, als reich ohne ihn.