Terawulf sichert sich einen AI-Hosting-Vertrag über 3,7 Milliarden Dollar mit Fluidstack, unterstützt von Google
Das Bitcoin-Mining-Unternehmen Terawulf hat einen großen Schritt in die Infrastruktur der künstlichen Intelligenz bekannt gegeben, nachdem es zwei zehnjährige Vereinbarungen über die Co-Location von Hochleistungsrechnen (HPC) mit Fluidstack, einer auf KI fokussierten Cloud-Plattform, unterzeichnet hat.
Im Rahmen des Vertrags wird Terawulf über 200 MW kritische IT-Lasten in seinem Rechenzentrum-Campus in Lake Mariner, West-New York, bereitstellen. Es wird erwartet, dass die Verträge in den ersten zehn Jahren rund 3,7 Milliarden Dollar Umsatz generieren, mit Optionen zur Verlängerung um ein weiteres Jahrzehnt, die den Gesamtbetrag auf fast 8,7 Milliarden Dollar erhöhen könnten.
Ein besonderes Highlight des Vertrags ist das Engagement von Google, das sich verpflichtet hat, 1,8 Milliarden Dollar von Fluidstacks Mietverpflichtungen abzusichern. Im Gegenzug erhält Google Warrants zum Erwerb von etwa 41 Millionen Terawulf-Aktien, was dem Tech-Riesen einen Anteil von 8% am Unternehmen sichert.
„Das ist ein entscheidender Moment für Terawulf“, sagte CEO Paul Prager. „Durch die Kombination von erstklassigem Kapital und Rechenpartnern bauen wir die nächste Generation von KI-Infrastruktur auf, die von kostengünstiger, überwiegend kohlenstofffreier Energie betrieben wird.“
Fluidstack-Mitbegründer César Maklary bezeichnete die Partnerschaft als Beweis für ihr „gemeinsames Engagement, schnelle, skalierbare Infrastruktur für die KI-Front zu liefern.“
Das Projekt wird in Phasen umgesetzt. Die erste Phase, die rund 40 MW Rechenleistung liefern soll, wird voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2026 live gehen, mit einer vollständigen Bereitstellung von über 200 MW, die für Ende dieses Jahres angestrebt wird.
Der Vertrag hebt hervor, wie traditionelle Krypto-Mining-Firmen wie Terawulf in die KI-Infrastruktur diversifizieren, unterstützt von großen Technologiefirmen wie Google, während die Nachfrage nach Hochleistungsrechnen weiterhin wächst.