Wenn Diamond Hands Standhaftigkeit und Glauben sind, dann sind Paper Hands („Papierhände“) das genaue Gegenteil. Im Krypto-Jargon bezeichnet man so Menschen, die Vermögenswerte zu schnell verkaufen und nicht einmal kleine Preisschwankungen aushalten.

Die Bedeutung des Begriffs

Das Papier reißt bei geringster Spannung → genauso brechen Paper Hands bei den ersten Schwierigkeiten.

Wird oft spöttisch verwendet: „Er hat Paper Hands, hat BTC bei -5 % verkauft und dann zugesehen, wie der Preis auf +100 % gestiegen ist.“

Wie zeigt sich das?

1. Panik beim Rückgang. Selbst ein kurzfristiger Verlust zwingt zum Verkauf.

2. Realisierung eines minimalen Gewinns. Token für 1 $ gekauft, für 1,1 $ verkauft, aus Angst vor einem Rückgang. Dann schaut man und sieht, dass er 10 $ wert ist.

3. Unfähigkeit, eine Position zu halten. Paper Hands „reißen“ sich immer und verpassen große Bewegungen.

Warum werden Menschen zu Paper Hands?

Mangelnde Strategie. In den Markt „auf Emotionen“ eingestiegen, ohne Plan.

FUD und Medien. Jede negative Nachricht verursacht Panik.

Mangelnde Erfahrung. Anfänger verstehen oft nicht, dass Rückgänge Teil des Kryptomarktes sind.

Starkes Risikomanagement. Manchmal ist das keine Dummheit, sondern einfach Vorsicht – eine Person ist nicht bereit, selbst einen kleinen Teil des Kapitals zu verlieren.

Beispiele aus der Krypto-Geschichte

Investoren, die $BTC 2015 für 200 $ verkauft haben, in der Annahme, dass der Anstieg nicht zurückkehrt.

Menschen, die 2017 bei 100 $ aus $ETH ausgestiegen sind, während es ein paar Monate später bereits 1400 $ war.

Diejenigen, die während des COVID-Marktabsturzes im März 2020 in Panik gerieten, als der $BTC unter 4000 $ fiel, und nicht auf den Anstieg auf 69.000 $ warteten.

Paper Hands ≠ immer schlecht

Manchmal sind „Papierhände“ keine Schwäche, sondern Klugheit:

Wenn ein Vermögenswert tatsächlich stirbt (Beispiel: Terra/LUNA im Jahr 2022), dann ist es eine Rettung, „rechtzeitig auszusteigen“.

Paper Hands können einfach vorsichtige Investoren sein, die nicht nach X suchen, sondern kleine, aber stabile Gewinne bevorzugen.

Diamond Hands vs Paper Hands

Diamond Hands: halten bis zum Ende, glauben an das Asset, halten die Volatilität aus.

Paper Hands: verkaufen schnell, haben Angst vor Verlusten, verpassen oft große Bewegungen.

Fazit: Paper Hands sind nicht immer beleidigend. Vorsichtiger Investor zu sein ist normal. Aber wenn das Ziel große X und langfristig ist, führen „Papierhände“ selten zum Erfolg.

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