Die Schnittstelle zwischen KI und Kryptowährung ist ein sich schnell entwickelndes Gebiet, und aktuelle Nachrichten und Berichte deuten auf eine wachsende Besorgnis hin, dass der KI "Goldrausch" möglicherweise eine neue Art von Blase aufbläht, mit potenziellen Auswirkungen auf den Kryptomarkt. Während KI ein leistungsstarkes Werkzeug für Krypto ist, gibt es eine Diskrepanz zwischen dem Hype und der Realität ihrer aktuellen Leistung.
Die KI "Blase" und ihre Merkmale
Jüngste Studien, einschließlich eines Berichts des MIT, haben eine ernüchternde Realität offenbart: Eine signifikante Mehrheit der unternehmerischen Versuche, generative KI zu integrieren, scheitert daran, bedeutende, messbare Renditen zu erzielen. Diese Kluft zwischen den Erwartungen der Investoren und der tatsächlichen Leistung schürt Ängste vor einer nicht nachhaltigen KI-Blase, die an den Dotcom-Boom erinnert.
* Bewertungen vs. Realität: Trotz der enttäuschenden Leistung in einigen Sektoren sind die Investitionen in KI-Startups in die Höhe geschnellt, mit Prognosen von Hunderten von Milliarden Dollar an Gesamtinvestitionen. Dies hat zu "verrückten" Bewertungen geführt, wie von Figuren wie OpenAI-CEO Sam Altman angemerkt, der offen zugegeben hat, dass der KI-Markt in einer Blase ist.
* Eine "Beweis-es"-Phase: Der Markt tritt nun in eine "Beweis-es"-Phase ein. Investoren wechseln von der einfachen Finanzierung der KI-Kapazität zu klaren, greifbaren Renditen auf Investitionen. Das bedeutet, dass Unternehmen und Projekte daraufhin überprüft werden, ob sie tatsächliche Produktivität und Einnahmen liefern können, anstatt sich nur auf das Versprechen der Technologie zu verlassen.
Der Einfluss von KI auf den Kryptomarkt
Die Bedenken hinsichtlich einer KI-Blase sind besonders relevant für den Krypto-Bereich, der seine eigene Geschichte von Hype-Zyklen hat. Die beiden Technologien konvergieren auf verschiedene Weise:
* KI-gesteuertes Trading: KI-Algorithmen werden zunehmend für den Handel mit Kryptowährungen und das Market-Making eingesetzt. Sie analysieren riesige Datenmengen, einschließlich der Stimmung in sozialen Medien, Nachrichtenberichten und historischen Preischarts, um Vorhersagen zu treffen und Trades schneller auszuführen als Menschen. Diese Automatisierung kann zur Marktvolatilität und Spekulation beitragen.
* "KI" Tokens: Viele Kryptowährungsprojekte bezeichnen sich als "KI-Tokens", um von der aktuellen Marktbegeisterung zu profitieren. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass viele dieser Tokens möglicherweise überbewertet sind, da ihre Marktpräsenz mehr von allgemeinem Hype als von einem wirklich innovativen oder funktionalen Produkt getrieben wird. Wenn die breitere KI-Blase platzen sollte, wären diese Tokens wahrscheinlich unter den ersten, die eine signifikante und schmerzhafte Korrektur erleben.
* Konvergenz und Regulierung: Die Konvergenz von KI und Krypto zieht auch regulatorische Aufmerksamkeit auf sich. Einrichtungen wie die Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) untersuchen die Anwendungsfälle und Risiken von KI in den Kapitalmärkten, einschließlich ihres Potenzials, für böswillige Zwecke verwendet zu werden oder systemische Risiken aufgrund mangelnder Transparenz und Erklärbarkeit in KI-Modellen zu schaffen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass KI zweifellos eine leistungsstarke und transformative Technologie ist, die das Potenzial hat, die Kryptomärkte zu verbessern. Der aktuelle spekulative Wahnsinn und die nachgewiesene Kluft zwischen KI-Hype und realen Ergebnissen deuten jedoch darauf hin, dass sich eine Blase bildet. Dies stellt ein erhebliches Risiko für den Kryptomarkt dar, insbesondere für Vermögenswerte, deren Wert hauptsächlich an das KI-Narrativ gebunden ist, anstatt an eine konkrete, funktionale Anwendung.
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