Trotz des Namens sind Chinas „Null-Kohlenstoff-Fabriken“ keine Fabriken, die magisch überhaupt keine Kohlenstoffemissionen produzieren.

Was China tatsächlich bedeutet, ist viel praktischer: Fabriken, die die Kohlenstoffemissionen mit der heutigen Technologie und Ökonomie so tief wie möglich senken und dann im Laufe der Zeit weiter verbessern.

Kürzlich veröffentlichte die chinesische Zentralregierung neue Richtlinien – geleitet vom Ministerium für Industrie und Informationstechnologie – die darauf abzielen, dieses Modell landesweit zu skalieren. Die Idee ist einfach: Statt auf perfekte Technologie zu warten, sollten die Emissionen jetzt fabrikweise reduziert werden.

In der Praxis konzentriert sich eine CO2-neutrale Fabrik auf Dinge wie:

so viel Energieverbrauch wie möglich auf Elektrizität (und sauberere Energie) umzustellen

Ausrüstung und Produktionsprozesse aufrüsten

Energieeffizienz und digitales Energiemanagement verbessern

Neuordnung, wie Fabriken betrieben werden, nicht nur was sie produzieren

Wichtig ist, dass dies nicht nur ein Klimaslogan ist. China hat bereits "nahezu CO2-neutrale" Fabriken auf lokaler Ebene getestet, und mehr als 100 Einrichtungen wurden bisher offiziell anerkannt.

China ist auch sehr strategisch, wo es anfängt.

Statt direkt in die schwierigsten Sektoren einzutauchen, priorisiert die Regierung Industrien, die:

dringende Dekarbonisierungsbedürfnisse haben

verlassen sich bereits stark auf Elektrizität

sind einfacher und billiger zu reinigen

Deshalb zielt das erste große Rollout auf Sektoren wie Elektrofahrzeuge, Lithiumbatterien, Solarzellen, Elektronik, leichte Fertigung, Maschinenbau und Rechenzentren ab.

Der Zeitplan sieht so aus:

2026: Wählen Sie eine Gruppe von CO2-neutralen Fabriken als nationale Vorbilder aus

2027: Modell in wichtigen Fertigungs- und technologiebezogenen Branchen skalieren

Bis 2030: Ausweitung auf schwere, emissionsintensive Industrien wie Stahl, Chemikalien, Zement und Textilien—wo Dekarbonisierung viel schwieriger, aber auch wirkungsvoller ist

Warum ist das wichtig?

Weil dieser Ansatz die Klimapolitik als ein Problem der industriellen Aufrüstung betrachtet, nicht nur als ein Umweltproblem. China setzt darauf, dass die Reduzierung von Emissionen Hand in Hand mit der Verbesserung der Effizienz, der Senkung der langfristigen Kosten und der Wettbewerbsfähigkeit in der globalen Fertigung gehen kann.

Kurz gesagt, "CO2-neutrale Fabriken" sind weniger um Perfektion—und mehr darum, Dekarbonisierung normal, messbar und skalierbar zu machen.

$USDC $BTC

#RiskAssetsMarketShock #MarketCorrection #WhenWillBTCRebound #JPMorganSaysBTCOverGold