Sprechen wir über eine herzzerreißende Realität: Wir reden jeden Tag darüber, wie Web3 die Welt verändert, aber die meisten Menschen um uns herum wissen nicht einmal, was ein Seed Phrase ist, geschweige denn, wie man auf der Kette unterschreibt oder Gasgebühren berechnet.
Das Problem war nie, dass die "Idee nicht fortschrittlich genug" ist, sondern dass die Nutzungskosten zu hoch sind. Geldbörse herunterladen, Seed Phrase sichern, Netzwerke wechseln, Angst, dass man bei einem Schritt das Geld verliert... Für Außenstehende ist das keine Innovation, sondern ein Abschreckungsprozess.
Deshalb konzentriere ich mich in letzter Zeit mehr auf Projekte, die nicht das Ziel haben, "Benutzer zu schulen", sondern die Komplexität direkt zu beseitigen. @Vanarchain vermittelt mir das Gefühl, dass es um diese "Subtraktion" geht. Es wird nicht betont, dass man die Kette verstehen muss, sondern die komplexen grundlegenden Operationen werden verpackt, so dass der Benutzer mit einer vertrauten Produkt-Erfahrung konfrontiert wird, und nicht mit einem Haufen Fachbegriffe.
Das ist ein bisschen so, wie als Smartphones Funktionshandys ersetzt haben. Die Leute haben plötzlich nicht mehr verstanden, wie Technik funktioniert, sondern das System hat die komplexen Interaktionen im Hintergrund versteckt, so dass man mit ein paar Klicks das tun kann, was früher viele Schritte erforderte. Wenn Web3 wirklich mainstream werden will, muss es einen ähnlichen Prozess durchlaufen – die Leute sollen zuerst nutzen, und dann langsam verstehen, statt gleich am Anfang eine Prüfung zu machen.
Aus dieser Perspektive betrachtet ist die Logik hinter $VANRY nicht nur das Spekulieren über Konzepte, sondern die Wette auf den Weg "geräuschlos auf die Blockchain". Wer die Zugangshürden am niedrigsten halten kann, hat die größte Chance, echte großflächige Nutzer zu erreichen, und nicht für immer in kleinen Kreisen zu verweilen.
In einem Bullenmarkt hören die Leute gerne große Erzählungen, im Bärenmarkt sehe ich lieber, wer stillschweigend den Weg ebnet. #vanar