Tägliche Echtzeitdatenaktualisierung am 7. Februar 2026
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Der Markt hat gerade eine "Institutionelle Version 312" durchlaufen. Dies ist keine Panik der Kleinanleger, sondern eine durch den Bruch der internen Hebelwirkung von ETFs (mutmaßlich traditionelle Hedgefonds, die bei IBIT in Konkurs gingen) und die Erschöpfung von institutionellem Bargeld ausgelöste Liquiditätskrise. On-Chain-Daten zeigen, dass die Verkäufe von "Überlebensaktionen" von Staatskassen, Projekten und Minern stammen und nicht von einer Baisse. Die Stimmung ist fast extrem, aber der Boden muss auf klarere Signale warten: Riesenwalen hören auf, auszuwandern, und die Finanzierungssätze stabilisieren sich.
Der Crash führte zur Liquidierung von über 45 Milliarden US-Dollar an Fremdkapital – eine notwendige Marktkorrektur. Entscheidend ist, dass sich dadurch nichts an den grundlegenden makroökonomischen Entwicklungen geändert hat: Kryptofreundliche Maßnahmen und mögliche Gesetze zur Liquiditätsbereitstellung sind auch in einem US-Wahljahr weiterhin zu erwarten.
Meine Strategie: Betrachten Sie die aktuelle Erholung als Korrektur innerhalb einer volatilen Phase, nicht als Trendwende. 70.000 US-Dollar markieren die Grenze zwischen optimistischer und pessimistischer Marktstimmung; ein Durchbruch unter diese Marke würde einen Ausstieg und eine anschließende Beobachtung des Marktes bedeuten. Ein echter Tiefpunkt erfordert eine solide Positionsstruktur und klarere makroökonomische Signale. Geduld ist derzeit wichtiger als Mut.
Hier der Haupttext: 👇👇👇

Noch nicht der Tiefpunkt, aber er hat seinen Tiefpunkt erreicht; keine Trendwende, aber eine Erholung ist möglich.
Hallo zusammen, die Ereignisse vom Donnerstag waren eine weitere teure Lektion in Sachen Liquidität für neue und erfahrene Anleger. Der Markt vernichtete innerhalb weniger Stunden zig Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung, wobei Bitcoin kurzzeitig auf die psychologisch wichtige Marke von 60.000 Dollar abstürzte. Ein kompletter Zusammenbruch, weitreichende Verwüstung. Die traditionellen Finanzmedien stürzten sich wie Geier auf das „Krypto-Massaker“, und der Angstindex schnellte auf 6 – extreme Panik.

Aber ist das der Tiefpunkt? Ich bin der Ansicht, dass der Tiefpunkt beim Preis möglicherweise erreicht ist, der Tiefpunkt beim Vertrauen aber noch lange nicht.
I. Marktüberblick: Was ist diesmal anders?
Der Einbruch ohne eindeutig negative Nachrichten: Das Merkwürdigste daran ist, dass dieser Rückgang nicht durch ein einzelnes, unvorhersehbares Ereignis (wie Börsenausfälle oder massive regulatorische Eingriffe) ausgelöst wurde. Der US-Aktienmarkt und die makroökonomischen Daten blieben relativ ruhig. Es handelt sich eher um eine Art „Implosion“ der internen Marktstruktur.
• Ein vollständiger Schuldenabbau: Das ist der Schlüssel. Das offene Interesse (OI) an Futures-Kontrakten brach innerhalb von 24 Stunden ein und halbierte sich fast gegenüber dem Höchststand. Der Markt baut seine Verschuldung auf drastische Weise ab. Das ist gesund, ja sogar notwendig. Ohne die Beseitigung dieser spekulativen Positionen werden echte Käufer nicht in den Markt einsteigen.

• Zusammenbruch und Vertrauenswandel: In der Blockchain kursieren Gerüchte, dass Trend Research seine ETH-Bestände (ca. 600.000 ETH) fast vollständig liquidiert hat, was zu Verlusten in dreistelliger Millionenhöhe geführt hat. Dies ist nicht nur der Ausstieg eines Großinvestors, sondern ein Warnsignal: Bei Liquiditätsengpässen werden oft zuerst jene Anlagen geopfert, die auf Vertrauen basieren. Dies ist keine pessimistische Stimmung, sondern ein Kampf ums Überleben.


II. Kernwiderspruch: Handelt es sich um eine Wiederholung der Liquiditätskrise vom 312.
Vergessen wir vorerst Behauptungen wie „60.000 Dollar sind der Tiefpunkt“. Der Tiefpunkt wird vom Markt bestimmt, nicht von unseren Aussagen. Doch eines ist sicher: Die Panik entlud sich erstmals konzentriert bei etwa 60.000 Dollar. Die Daten sprechen für sich: Der Fear & Greed Index ist in den einstelligen Bereich gefallen, das offene Interesse ist rapide gesunken, und das wöchentliche Überverkaufssignal ist vergleichbar mit dem vom Juni 2022. Es fühlt sich erschreckend vertraut an – das Gefühl des Crashs vom 12. März ist meiner Meinung nach im Kern extrem ähnlich.

1. Liquiditätsengpässe sind das gemeinsame Kernproblem: Sowohl beim Crash von 2013 als auch in der aktuellen Situation wurde der Verkauf nicht durch die Befürchtung eines bevorstehenden Abschwungs ausgelöst, sondern durch den erzwungenen Verkauf der liquidesten Vermögenswerte aufgrund von Bargeldbedarf. Diesmal beobachten wir Folgendes:
o Projektfinanzabteilungen (wie beispielsweise ETHZilla) verlagern ihren Fokus auf mehr „reale“ Vermögenswerte (Immobilien-Tokenisierung).
o Gründer/Organisationen (wie die Gründer von Aave, Trump-bezogene Projekte) lassen sich Kapital auszahlen.
o Mining-Maschinen (Modelle unterhalb S21/M60) haben ihren Abschaltpreis erreicht.
All das deutet auf dasselbe Wort hin: Liquiditätskrise.
2. Neue Variable: ETFs könnten zum Auge des Sturms geworden sein:
Diesmal ist eine neue und beunruhigende Hypothese aufgetaucht: Das Problem könnte bei traditionellen Hedgefonds liegen, die Bitcoin-ETFs (wie IBIT) halten. Gerüchten zufolge wurden große Fonds in entsprechenden Options- oder Hebelprodukten liquidiert und gezwungen, ETF-Anteile zu verkaufen, was eine Kettenreaktion auslöste. Sollte sich dies bewahrheiten, bedeutet es, dass die Volatilität von Kryptowährungen erstmals über ETFs zurück in traditionelle Finanzstrukturen übertragen wurde. Genau davor müssen wir uns am meisten hüten – wir könnten Zeugen eines neuen Musters der Risikoübertragung werden.
III. Schmerz und Chance: Wen sortiert der Markt aus?
Der Markt sortiert derzeit gnadenlos zwei Arten von Menschen aus:
1. Hochspekulanten mit hohen Fremdkapitalanteilen: wurden komplett ruiniert.
2. Langfristig orientierte Anleger/Institutionen mit angespannter Liquidität: Sie werden aus dem Markt gedrängt, und Yi Lihua ist ein Paradebeispiel dafür. Was sie verkaufen, ist keine Meinung, sondern das Recht zu überleben.
Erklärungen wie „Psychologie des vierjährigen Bitcoin-Zyklus“, „Verlagerung des KI-Schwerpunkts“ und „Bedenken hinsichtlich Quantencomputing“ scheinen eher narrative Erklärungen für diesen Rückgang zu sein als die eigentliche Ursache. Der grundlegende Grund ist die kollektive Neubewertung langfristiger, hochvolatiler Risikoanlagen vor dem Hintergrund steigender globaler Realzinsen, verstärkt durch die fragile Struktur der internen Verschuldung.
IV. Abzugs- und Notfallplan: Was ist der nächste Schritt?
Meine Ansicht ist klar: Der Crash hat die Hebelwirkung und kurzfristige Illusionen beseitigt, aber er kann das bereits geschriebene makroökonomische und politische Drehbuch nicht ändern.
Der Kern des aktuellen Konflikts ist tatsächlich der Konflikt zwischen Trump und der US-Notenbank (Federal Reserve) sowie die bevorstehende Wahl. Die kryptofreundliche Haltung der Trump-Regierung ist ein offenes Geheimnis. Verschiedene wichtige Gesetzesvorhaben (CLARITY, Stablecoins) werden vorangetrieben, um massive Mengen an konformer Liquidität aus dem traditionellen Finanzsektor in den Markt zu lenken.
Stellen Sie sich vor, was nach dem 12. März geschah: Die US-Notenbank öffnete die Schleusen, und diese Liquidität strömte direkt über Stablecoins und DeFi in die Kryptowelt und führte zum darauffolgenden DeFi-Sommer. Nun stehen wir möglicherweise am Vorabend eines ähnlichen Liquiditäts-Wendepunkts – nur dass die Schleusen diesmal über konforme Kanäle wie ETFs und Gesetze geöffnet werden könnten.
Der intensive Schmerz, den Sie jetzt erleben, ist also real, aber wenn Sie sich nur auf den Schmerz konzentrieren, verpassen Sie vielleicht etwas, das später noch viel größer sein könnte.

Speziell:
1. Dies ist kein langfristiger Höchststand, aber die Erholung wird Zeit brauchen. Der Markt dürfte sich im Bereich von 55.000 bis 75.000 Punkten langsam stabilisieren. Eine V-förmige Umkehr direkt zu neuen Höchstständen? Die Wahrscheinlichkeit ist extrem gering. Der Markt braucht Zeit, um sich zu erholen und das Vertrauen wiederzugewinnen.
2. Es wird eine Erholung geben, aber es wird eine technische Erholung sein, keine Trendumkehr.
Ein schwaches Erholungsziel liegt bei 75.000 bis 76.000 US-Dollar. Dies ist die erste Widerstandszone und gleichzeitig die Kostenzone für viele kurzfristig gefangene Positionen.
Ein starkes Erholungsziel liegt bei 85.000 bis 87.000 US-Dollar. Wird dieses Niveau erreicht, wird sich die Marktstimmung deutlich erholen, allerdings wird der Verkaufsdruck dann noch stärker ausfallen.
Wichtige Unterstützungsmarke: 70.000 $. Sollte der Kurs nach einer Erholung erneut unter diese Marke fallen, werde ich unverzüglich Gewinne realisieren bzw. Stop-Loss-Orders für alle während der Erholung eingegangenen Long-Positionen setzen. Dies deutet darauf hin, dass der Markt selbst eine technische Erholung nicht aufrechterhalten kann und wahrscheinlich erneut den Tiefpunkt testen wird.
3. Was ist der eigentliche Katalysator?


Kurzfristig betrachtet: Die Finanzierungsraten für Perpetual Contracts haben sich auf einem stabilen, neutralen oder leicht positiven Niveau eingependelt, anstatt der derzeit weit verbreiteten pessimistischen Prognose; On-Chain-Whale-Adressen haben aufgehört, Gelder an Börsen zu überweisen und haben sogar damit begonnen, diese wieder abzuheben.
Mittelfristig müssen wir unseren Fokus wieder auf die Makroebene richten. Die politischen Tendenzen der Trump-Administration, die erneute Erwartung einer Zinssenkung der Fed, die Stabilisierung der US-Technologieaktien und Fortschritte bei kryptofreundlichen Maßnahmen wie dem Clarity Act sind die Triebkräfte des nächsten trendgetriebenen Marktes. Die Geschichte lehrt uns, dass der DeFi-Sommer nach dem 12. März untrennbar mit dem Hintergrund massiver globaler Lockerungsmaßnahmen der Zentralbanken verbunden war.
Meine Anlagestrategie (das persönliche Anlagerisiko trägt der Anleger, dient nur als Referenz):
Für den bereits am Tiefststand gekauften Teil: Ich setze einen Trailing-Stop-Loss bei 70.000 $. Sollte die Erholung schwach ausfallen, werde ich erwägen, einen Teil der Gewinne im Bereich von 75.000 $ bis 76.000 $ zu realisieren.
• Weitere Positionsaufstockungen: Ich werde während der Erholung nicht den Höchstständen hinterherjagen. Ich werde geduldig zwei Szenarien abwarten: 1) einen erneuten Test des Bereichs von 60.000 bis 62.000 US-Dollar mit einem starken Unterstützungssignal; oder 2) die Ausbildung einer klaren Bodenstruktur (z. B. eines W-Bodens) im Tageschart, begleitet von einem Rückgang des Handelsvolumens.
• Eiserne Regel der Risikokontrolle: Niemals hohe Hebelwirkung nutzen. Der Markt ist derzeit sehr fragil; jede noch so kleine Störung könnte eine zweite Panikverkaufswelle auslösen. Halten Sie einen hohen Anteil an liquiden Mitteln und warten Sie ab, bis die Volatilität nachlässt.
Zum Schluss möchte ich noch über meine Erfahrungen beim Fangen dieses Rebounds sprechen.
Im Rückblick auf diese Operation war ihr Erfolg nicht auf Vorhersagen zurückzuführen, sondern vielmehr auf eine Reihe von Reaktionsmechanismen.
Märkte verkaufen Angst in Zeiten extremer Panik und Träume in Zeiten der Euphorie. Die Luft ist momentan von Angst erfüllt. Der Markt befindet sich aktuell in der Endphase einer Liquidierung. Der Höhepunkt der Panik mag zwar überschritten sein, doch die Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen Bullen und Bären wird Zeit brauchen. Bewahren Sie Geduld, halten Sie Liquidität und beobachten Sie die Signale genau. Denken Sie daran: Die besten Chancen ergeben sich oft nach der größten Verzweiflung. Bis dahin sollten Sie aber unbedingt investiert bleiben. Dieser Kursrückgang hat Hebelwirkung, schwaches Vertrauen und möglicherweise volatile traditionelle Fonds in ETFs liquidiert. Zurück bleibt eine solidere Bodenstruktur.
Bleiben Sie wachsam, haben Sie Geduld und schützen Sie Ihr Geld. Aus Rückschlägen entstehen Chancen, doch ein fallendes Messer aufzufangen erfordert Disziplin, nicht Mut.
Risikomanagement ist von größter Bedeutung; nur wenn wir überleben, können wir den nächsten Sommer erleben.
