Am 9. Februar berichtete Jin10, dass institutionelle Analysen darauf hindeuten, dass das Handelsabkommen zwischen den USA und Indien kein Pakt des gegenseitigen Respekts zwischen zwei großen Volkswirtschaften ist. Laut Jin10 funktioniert das Abkommen eher wie eine Rettungsaktion im Stil des Internationalen Währungsfonds. Während Wettbewerber wie Thailand, Malaysia, Indonesien und Vietnam formelle Vereinbarungen abgeschlossen haben, zeigt der Text, den indische Bürger am Samstag gesehen haben, dass es sich lediglich um einen 'vorübergehenden' Handelsrahmen handelt.
Indische Exporteure haben von reduzierten Zöllen profitiert, wobei der seit August erhobene Zoll von 50 % halbiert wurde. Der verbleibende Zoll wird als Strafmaßnahme gegen Indien definiert, weil es 'indirekt Putins Krieg in der Ukraine durch den Kauf von russischem Öl finanziert'. Diese Reduzierung ist jedoch kein Pardon, sondern mehr als eine Parole zu betrachten.
In einer weiteren Exekutive Anordnung kündigte der US-Präsident Donald Trump die Bildung eines Komitees unter der Leitung des Handelsministers Howard Lutnick an, um zu überwachen, ob Indien russisches Öl 'direkt oder indirekt' importiert. Basierend auf der Bewertung des Komitees kann die USA jederzeit den 25%igen Strafzoll wieder einführen.
