Jeffrey Epstein behauptete einmal in einer E-Mail an Steve Bannon, dass er Trump gesehen habe, wie er „in seiner Unterwäsche“ in seinem Haus umherwanderte, und er verwendete einen groben Spitznamen für eine Frau, die er als „Kniepolster“ bezeichnete.
Eine neuere Charge von Epstein-Dokumenten enthält mehrere Augenbrauen-ziehende Gespräche, insbesondere Nachrichten, die Steve Bannon betreffen, der einst einer von Trumps engsten Strategen war.
In einem Austausch bringt Epstein Madeleine Westerhout zur Sprache, eine ehemalige Trump-Mitarbeiterin aus seiner ersten Amtszeit, und deutet an, dass Trump persönlich mit ihr involviert war.
EPSTEIN: Kennst du Marianne, Donalds neue Freundin? Madelaine Westerhout. Sehr lustig.
BANNON: Sie ist das gute Kind der Empfangsdame; grundoon kam von RNC.
EPSTEIN: Knieschoner. Gottes Werk tun.
BANNON: LMAO.
EPSTEIN: Er ist jetzt viel ruhiger, aber ihn in der Residenz in Unterwäsche zu sehen, ist etwas, das ich nicht verstehen kann. Ich erzähle dir mehr, wenn wir uns treffen.
EPSTEIN: Die zwei Dinge, die ihn gerade am meisten stören, sind eine E-Mail von seiner Ex, in der steht, dass er „klein“ ist, und sein Transkript.
BANNON: Während der Feiertage von der Familie fernzubleiben, ist ein großes Indiz.
EPSTEIN: Dieser Teil handelt von Madeline 😊
Das Wort „Grundoon“ stammt von einem alten Comicstrip-Charakter, einem plappernden Murmeltier, und Bannon soll es gerne als Abwertung für Leute verwendet haben, die unter ihm gearbeitet haben.
Westerhout trat später zurück, nachdem eine Kontroverse aufgetreten war, in der sie angeblich den Reportern verriet, dass Trump es nicht mochte, mit seiner Tochter Tiffany wegen ihres Gewichts fotografiert zu werden.
Insgesamt deuten diese Nachrichten darauf hin, dass Trump möglicherweise Epsteins Anwesen besucht hat und dort intime Begegnungen während seiner ersten Amtszeit hatte, obwohl die Behauptungen stark umstritten bleiben.
Befürworter weiterer Prüfungen argumentieren, dass die Epstein-Akten ernsthafte Fragen aufwerfen und eine gründliche Untersuchung verdienen, damit etwaige Fehlverhalten, falls bewiesen, offen angesprochen werden.